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 US-Präsidentenwahl 2008 Nächstes Thema anzeigen
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Poll :: Wer wird Bushs Nachfolger im Weißen Haus?

Hillary Clinton     
16%
     16%  [4]
John McCain     
12%
     12%  [3]
Barack Obama     
72%
     72%  [18]
Stimmen insgesamt : 25


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Dauerloi!fer
Krawallbruder


Dabei seit: 03. Aug 2004
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BeitragVerfasst am: 05. Nov 2008, 10:52     Antworten mit Zitat Nach oben


Ich bin gestern vor dem TV eingeschlafen und wurde einige Zeit später vom Wahl-Generve geweckt. USA = Mörder. roterwutsmiley
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NiC
Kaaskop


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BeitragVerfasst am: 05. Nov 2008, 11:00     Antworten mit Zitat Nach oben


Mal schauen wie lange es dauert, bis sich zeigt, dass BO vom Grundsatz her das gleiche Ziel verfolgt wie GWB: USA first.
Und wenn der nette, redegewandte, freundliche Onkel aus Amerika mehr Truppen fuer Afganistan und andere Orte an denen die BRD verteidigt werden muss anfordert kann man so einer grundehrlichen Haut ja auch nichts ausschlagen, im Gegensatz zum amtierenden Praesi.

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PrivateParts
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BeitragVerfasst am: 05. Nov 2008, 11:13     Antworten mit Zitat Nach oben


NiC hat am 05. Nov 2008 um 11:00 Uhr folgendes geschrieben:
Mal schauen wie lange es dauert, bis sich zeigt, dass BO vom Grundsatz her das gleiche Ziel verfolgt wie GWB: USA first.
Und wenn der nette, redegewandte, freundliche Onkel aus Amerika mehr Truppen fuer Afganistan und andere Orte an denen die BRD verteidigt werden muss anfordert kann man so einer grundehrlichen Haut ja auch nichts ausschlagen, im Gegensatz zum amtierenden Praesi.


Bei GWB kann man abr nicht von 'USA first' sprechen, der Slogan hiess eher 'high finance & capital first'.
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KAIFU
Legende


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BeitragVerfasst am: 05. Nov 2008, 11:17     Antworten mit Zitat Nach oben


NiC hat am 05. Nov 2008 um 12:00 Uhr folgendes geschrieben:
Mal schauen wie lange es dauert, bis sich zeigt, dass BO vom Grundsatz her das gleiche Ziel verfolgt wie GWB: USA first.


Während andere Staatsoberhäupter natürlich nur das Wohl der Welt im Sinn haben. Was ja der grundsätzliche Auftrag einer Landesregierung ist.

Und alles andere würde ich mal abwarten. Vorurteile waren noch nie ein guter Ratgeber.
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ULYSSES
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BeitragVerfasst am: 05. Nov 2008, 12:21     Antworten mit Zitat Nach oben


Die Europäer werden sich noch umschauen, wenn die anstehenden Aufgaben multilateral geschultert werden. Das gleiche wäre auch mit Mc Cain passiert. Bisher konnte man ja immer schön auf den bösen Bush schimpfen und sich entspannt zurücklehnen. Das wird jetzt vorbei sein.

Wenigstens haben die Yankees einen Vorteil und können wieder die WS gewinnen.
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herr fröhn
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BeitragVerfasst am: 05. Nov 2008, 12:59     Antworten mit Zitat Nach oben


Der Ansatz "USA first" gilt ja nicht erst seit GWB. Der Politiker Bush hat dieses Dogma lediglich pointierter zum Ausdruck gebracht als andere Präsidenten vor ihm. Insofern ist es natürlich richtig, dass auch Obama nicht von diesem uramerikanischen Glaubenssatz abweichen wird. Das er vermehrt mit int. Organisationen zusammen arbeiten wird ändert nichts daran. Dieses amerikanische Selbstverständnis ist aber auch nicht der Punkt. Die Welt sollte viel mehr froh sein, dass nicht länger ein religiöser Fanatiker im weißen Haus regiert, dessen kleinste Sünden die Verquickungen von Politik und Wirtschaft waren. Ich möchte nur mal an Guantanamo, Abu Ghraib, das outsourcen von Folter und den Irak Krieg erinnern. Das alles (und noch viele andere Dinge) werden unter Obama beendet werden. Und das ich doch echt mal ein Gewinn. Ich jedenfalls freue mich auf den ersten schwarzen amerikanischen Präsidenten.

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BSHH
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BeitragVerfasst am: 05. Nov 2008, 16:30     Antworten mit Zitat Nach oben


Man sollte gerechterweise erwähnen, dass keiner der beiden Kandidaten die teilweise mit Fassungslosigkeit aufgenommenen Maßnahmen der Bush-Administration (wie etwa die foltergleiche Behandlung der Guantanamo-Häftlinge) unverändert fortgeführt hätte. Von Obama verspreche ich mir aber eine vorsichtigere Herangehensweise bei internationalen Krisen, die mir im Hinblick auf den Iran und zunehmend Russland als sinnvoller erscheint. Wirtschaftspolitisch traue ich ihm jedenfalls nicht weniger zu als McCain, der sich selbst als ökonomischer Laie bezeichnet und auf dieselben Rezepte wie Bush verwiesen hat. Eine stärkere US-Wirtschaft wird sich belebend auf die weltweite Konjunktur und damit auch auf die deutsche Exportwirtschaft auswirken, selbst wenn die USA nun wieder protektionistischer werden sollten (diese Haltung ist übrigens auch der EU nicht fremd). Nachdem in Afghanistan die deutschen Soldaten offenbar immer häufiger zum Ziel von Attentätern werden und Pakistan noch labiler zu werden droht, muss eine erhöhte Präsenz der Amerikaner und der Verbündeten dort mittelfristig auch nicht schädlich sein; bekanntlich wurden insbesondere dort die Terrorkämpfer gegen den westlichen Lebensstil geschult und nicht im Irak.

Unabhängig davon finde ich es sehr erfreulich, dass viele Amerikaner nun neue Chancen für eine reale und gerechtere Teilhabe am politischen Leben in ihrem Land sehen. Und bei aller Bewunderung für McCains Lebensleistung und Tapferkeit bin ich sehr beruhigt, dass nicht von seiner Gesundheits- und Gefährdungslage abhängt, ob der mächtigste Mensch jemand sein wird, der die Evolutionslehre und ähnlich wenig umstrittene wissenschaftliche Erkenntnisse ablehnt... Die Amerikaner haben durch die Wahlen (auch die zum Kongress) letztlich eine sehr klare politische Neuausrichtung während einer tiefen Krise bewirkt. Ich bin etwas neidisch, denn im deutschen System gleichen sich die Politikentwürfe m.E. leider immer mehr an.

Gruß,
BSHH

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Bruder Benni
papa ante portas


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BeitragVerfasst am: 05. Nov 2008, 17:41     Antworten mit Zitat Nach oben


Das einzige was mich an der G`schicht wirklich interessiert, ist meine Hoffnung, Obama wäre genau das Gegenteil von Bush.
Ob diese Hoffnung begründet ist, wird man wohl erst in vier oder acht Jahren sehen können. Wenn nicht, lebe ich mein Leben eben weiter wie bisher. Und wenn doch, dann eben auch.

Edith.
Bezüglich BSHHs abschliessend geäussertem Bedauern bin ich eben über folgendes gestolpert:

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ULYSSES
Routinier


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BeitragVerfasst am: 05. Nov 2008, 18:36     Antworten mit Zitat Nach oben


Ich bin auch sehr gespannt, wie sich Obama schlagen wird. Ich hoffe nicht, daß er jetzt zu hohe Erwartungen geweckt hat, die er beileibe nicht alle erfüllen kann. Aber ein wenig jugendlicher Elan und der amerikanische Mythos des Aufstiegs aus kleinen Verhältnissen, tut der Nation bestimmt gut.
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BSHH
Legende


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BeitragVerfasst am: 05. Nov 2008, 19:06     Antworten mit Zitat Nach oben


@ Bruder Benni:

Das Titelbild fand ich schon damals großartig. Ich möchte allerdings auch klarstellen, dass meine Kritik am deutschen System nur im Hinblick auf die politischen Richtungen gilt, nicht auf die Teilhabe bestimmter Personengruppen. Wenn die USA nun - zu Recht - als Errungenschaft feiern, dass ein Afro-Amerikaner Präsident werden kann, dann regiert hier schon seit Jahren eine Frau als Kanzlerin, die Bürgermeister der beiden größten Städte sowie der Vorsitzende der momentan wohl drittstärksten Partei sind offen schwul und der künftige Vorsitzende einer ähnlich starken Partei wird voraussichtlich türkischstämmig sein. Das finde ich für eine knapp 60 Jahre alte Demokratie gerade im Vergleich zu den angeblich so freiheitlichen USA sehr lobenswert, zumal Deutschland mit dem letzten Kanzler mit Migrationshintergrund nach wohl überwiegender Auffassung eher schlechte Erfahrungen gemacht hat (trotz der tollen Autobahnen). schalumeier

Gruß,
BSHH

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Ein-Rabe-yo
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BeitragVerfasst am: 05. Nov 2008, 19:23     Antworten mit Zitat Nach oben


Wo wir gerade beim Thema sind. Mr. Green

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Stevie
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BeitragVerfasst am: 05. Nov 2008, 20:17     Antworten mit Zitat Nach oben


BSHH hat am 05. Nov 2008 um 19:06 Uhr folgendes geschrieben:
..., zumal Deutschland mit dem letzten Kanzler mit Migrationshintergrund nach wohl überwiegender Auffassung eher schlechte Erfahrungen gemacht hat (trotz der tollen Autobahnen). schalumeier

Was soll einem dazu noch einfallen?
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exuser001
Gast







BeitragVerfasst am: 05. Nov 2008, 22:03     Antworten mit Zitat Nach oben


Ich für meinen Teil befürworte - damit gehöre ich in Deutschland ja beileibe nicht zur Minderheit - die Wahl von Barack Obama.
Zum einen natürlich aus rein egoistischen Motiven, schließlich verspreche ich mir von ihm eine europafreundlichere Politik als von seinem Vorgänger.
Zum anderen denke ich, dass der dynamische Obama als Hoffnungsträger mehr bewirken kann, dass durch ihn der deutlichere Schnitt kommt, den die USA als Vorreiter der westlichen Welt einfach brauchen, um eben ihre Stellung und die Wertigkeit der westlichen Welt aufrecht zu erhalten.
In seiner Dynamik und seinem für das Amt des US-Präsidenten doch recht jugendlichen Alter erinnert er viele Leute an John F. Kennedy, was ihm natürlich in seinem Vorhaben, die Leute zu euphorisieren absolut entgegen kam.
Trotz aber aller Freude über Obamas Wahl sollte man aber in einigen Punkten auch eine gewisse Vorsicht walten lassen.
Klar ist es gut, dass er sich viel vornimmt, klar ist es gut, wenn jemand die Menschen eines kompletten Landes mobilisieren kann, klar ist es toll, wenn er Hoffnungen schürt.
Aber man muss natürlich auch wissen, dass Obama in erster Instanz auch nur ein Politiker ist und kein Popstar, wie man in den letzten Monaten oft genug den Eindruck haben konnte.
Da sollte man sich nicht vom netten Lächeln täuschen lassen.
Zudem denke ich, dass die Hoffnungen - aber das ist eine rein subjektive Empfindung - die die Leute in ihn stecken, derart hoch sind, dass er daran eigentlich nur scheitern kann, denn es ist unmöglich, in vier oder acht Jahren das auszubügeln, dass Dschordsch Dabblju alles verbockt hat.
Die Infrastruktur vielerorts marode, die Arbeitslosigkeit steigend, ebenso die Armut, katastrophale Krankenversicherungsverhältnisse, eine Umweltpolitik, die sich eigentlich niemand erlauben darf und natürlich die Verhältnisse im Irak und Afghanistan.
Im Endeffekt brennt es hinten und vorne und innen und außen und ich bezweifle, dass irgendjemand das schnell und nachhaltig ändern kann.

Aber nochmal: Im Vergleich zum oft viel zu blassen McCain kommt mir persönlich das, was Obama an Werten vermittelt und wofür er steht, viel mehr entgegen. Von daher nehme ich es mir heraus, ebenfalls einige Hoffnungen in Obama zu stecken und freue mich, dass ab Januar ein hoffentlich weniger dilettantischer Mensch der wichtigste Mann auf unserer Erde ist.

Edit flüstert mir gerade noch, dass es natürlich auch für ein Land, indem Schwarze Menschen vor 50 Jahren noch hinten im Bus sitzen mussten, ein entscheidender, gar historischer Schritt ist, einen Schwarzen als Präsidenten zu haben.
Denn so entscheidend es offenbar heutzutage für viele Menschen noch ist, wer welche Hautfarbe hat, und sei es nur in der Form, dass man immer wieder herausarbeiten muss, dass er der erste Schwarze ist, der dies und das erreicht hat, sollte es doch nun bald in der modernen Welt gar keiner besonderen Erwähnung mehr bedürfen, ob jemand schwarz oder weiß ist. Wäre doch wünschenswert, dass die Menschen nach anderen Gesichtspunkten beurteilt werden, Politiker nach ihren politischen Fähigkeiten.
ArthurDent
RMV, dooooo!


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BeitragVerfasst am: 06. Nov 2008, 00:23     Antworten mit Zitat Nach oben


@ bulsara
die von dir angesprochenen hypotheken sehe ich auch als obamas größtes problem an. klar ist: die müssen aus dem irak raus. und das schnell. schon allein wegen der kosten, die man an dreiunddröflzig stellen besser investieren kann. klar ist aber auch: egal wann die amis aus dem irak gehen, wird dort früher oder später ein usurpator das zepter übernehmen. für alles andere ist das land einfach nicht stabil genug. und auch nicht in demokratischer tradition erfahren. und besser als saddam wird der dann wohl auch nicht zwingend sein. nur eine modernere armee wird er wohl haben, da er das öl wieder frei verkaufen können wird. das zukünftige regime im irak würde dann wohl auf obama zurückfallen, da er ja die truppen abgezogen hat. dass er es nicht war, der die truppen hingeschickt hat, dürfte dann keinen interessieren.
natürlich könnte er auch dort bleiben. mit der gewissheit, nach vier jahren nicht mehr im amt zu sein. zum einen wegen der horrenden kosten. zum anderen, weil die amerikaner zwar nichts gegen einen gepflegten krieg haben, aber dann bitte ohne eigene verluste. und die werden im von bush befriedeten irak immer größer.
meiner meinung nach seine schwierigste aufgabe. wollen wir hoffen, dass er sie gut löst.

ich erwarte auch, dass er guantanamo quasi mit amtsantritt auflöst. es kann nicht sein, dass dort teilweise seit 7 jahren menschen (!) ohne prozess in käfigen gehalten werden. und im gegenzug das selbe land durch die welt pilgert und die menschenrechte propagiert.

eine generelle abschaffung der todesstrafe und einführung einer gesetzlichen krankenkasse für alle wäre auch zu begrüßen. letzeres, also die medizinische versorgung der bürger, ist doch das mindeste, was ich von einer zivilisation erwarten kann.

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ULYSSES
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BeitragVerfasst am: 06. Nov 2008, 11:21     Antworten mit Zitat Nach oben


ArthurDent hat am 06. Nov 2008 um 01:23 Uhr folgendes geschrieben:
@ bulsara
die von dir angesprochenen hypotheken sehe ich auch als obamas größtes problem an. klar ist: die müssen aus dem irak raus. und das schnell. schon allein wegen der kosten, die man an dreiunddröflzig stellen besser investieren kann. klar ist aber auch: egal wann die amis aus dem irak gehen, wird dort früher oder später ein usurpator das zepter übernehmen. für alles andere ist das land einfach nicht stabil genug. und auch nicht in demokratischer tradition erfahren. und besser als saddam wird der dann wohl auch nicht zwingend sein. nur eine modernere armee wird er wohl haben, da er das öl wieder frei verkaufen können wird. das zukünftige regime im irak würde dann wohl auf obama zurückfallen, da er ja die truppen abgezogen hat. dass er es nicht war, der die truppen hingeschickt hat, dürfte dann keinen interessieren.
natürlich könnte er auch dort bleiben. mit der gewissheit, nach vier jahren nicht mehr im amt zu sein. zum einen wegen der horrenden kosten. zum anderen, weil die amerikaner zwar nichts gegen einen gepflegten krieg haben, aber dann bitte ohne eigene verluste. und die werden im von bush befriedeten irak immer größer.
meiner meinung nach seine schwierigste aufgabe. wollen wir hoffen, dass er sie gut löst.

ich erwarte auch, dass er guantanamo quasi mit amtsantritt auflöst. es kann nicht sein, dass dort teilweise seit 7 jahren menschen (!) ohne prozess in käfigen gehalten werden. und im gegenzug das selbe land durch die welt pilgert und die menschenrechte propagiert.

eine generelle abschaffung der todesstrafe und einführung einer gesetzlichen krankenkasse für alle wäre auch zu begrüßen. letzeres, also die medizinische versorgung der bürger, ist doch das mindeste, was ich von einer zivilisation erwarten kann.

So schnell wird er auch nicht aus dem Irak abziehen. Seine bedeutende historische Leistung gegen den Krieg zu stimmen, stammt im übrigen aus seiner Zeit als Abgeordneter in Illinois nicht im amerikanischen Senat. Die Macht des Faktischen, daß durch die Verstärkung der amerikanischen Truppen dort, es mehr Ruhe gibt, wird auch bei ihm zu einem besonneren Verhalten führen.

Wo sollen denn die Gefangenen aus Guantanamo hin? In ihre Ursprungsländer, wo dann mit ihnen kurzer Prozeß gemacht iwrd oder doch Asyl in den USA gewähren?

Todesstrafe wird in den USA bestimmt nicht abgeschafft. Das ist dort überwiegend politisch akzeptiert und es wegen Gewaltverbrechern auf einen politischen Machtkampf ankommen zu lassen, wird er wohl auch nicht versuchen. Wei hat er sich dazu überhaupt im Wahlkampf positioniert? P.S. Ist das nicht auch Sache der einzelnen Bundesstaaten?

Allgemeine Krankenversicherungen: Daran ist ja auch schon Hillary gescheitert. Gesetzliche Krankenkasse für alle gibt es ja auch nicht in Deutschland, wenn dann wäre das eher ein NHS wie in England, aber ob das in den USA besser funktioniert?
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Bruder Benni
papa ante portas


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BeitragVerfasst am: 06. Nov 2008, 11:48     Antworten mit Zitat Nach oben


ULYSSES hat am 06. Nov 2008 um 11:21 Uhr folgendes geschrieben:


Wo sollen denn die Gefangenen aus Guantanamo hin? In ihre Ursprungsländer, wo dann mit ihnen kurzer Prozeß gemacht iwrd oder doch Asyl in den USA gewähren?



Unschuldige freilassen vielleicht, und schuldige in einen normalen Knast?
Und ja, wenn in der Heimat die Todesstrafe drohen sollte, muss Gefangenen, deren Schuld sich nicht nachweisen lässt, natürlich Asyl in den USA gewährt werden, denn diese (die USA) sind ja ganz allein Schuld an der mißlichen Situation.
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ULYSSES
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BeitragVerfasst am: 06. Nov 2008, 12:01     Antworten mit Zitat Nach oben


Bruder Benni hat am 06. Nov 2008 um 12:48 Uhr folgendes geschrieben:
ULYSSES hat am 06. Nov 2008 um 11:21 Uhr folgendes geschrieben:


Wo sollen denn die Gefangenen aus Guantanamo hin? In ihre Ursprungsländer, wo dann mit ihnen kurzer Prozeß gemacht iwrd oder doch Asyl in den USA gewähren?



Unschuldige freilassen vielleicht, und schuldige in einen normalen Knast?
Und ja, wenn in der Heimat die Todesstrafe drohen sollte, muss Gefangenen, deren Schuld sich nicht nachweisen lässt, natürlich Asyl in den USA gewährt werden, denn diese sind ja ganz allein Schuld an der mißlichen Situation.

Vermutlich sind 90% der dortigen Gefangenen überzeugte USA-Hasser, die in irgendwelchen Terrorcamps oder ähnlich verfänglichen Situationen aufgegriffen wurden. Die werden doch ein Asylangebot in den USA eigentlich ablehnen und wenn nicht, würde ich sie als sogenannte Sleeper einstufen, die irgendwann aktiviert werden, so daß ich sie wieder überwachen muß. Glaubst Du Obama wird die in sein Land reinlassen?
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HONDO
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BeitragVerfasst am: 06. Nov 2008, 12:10     Antworten mit Zitat Nach oben


Bruder Benni hat am 06. Nov 2008 um 11:48 Uhr folgendes geschrieben:
ULYSSES hat am 06. Nov 2008 um 11:21 Uhr folgendes geschrieben:


Wo sollen denn die Gefangenen aus Guantanamo hin? In ihre Ursprungsländer, wo dann mit ihnen kurzer Prozeß gemacht iwrd oder doch Asyl in den USA gewähren?



Unschuldige freilassen vielleicht, und schuldige in einen normalen Knast?
Und ja, wenn in der Heimat die Todesstrafe drohen sollte, muss Gefangenen, deren Schuld sich nicht nachweisen lässt, natürlich Asyl in den USA gewährt werden, denn diese (die USA) sind ja ganz allein Schuld an der mißlichen Situation.


man könnte ja auch erst einmal die schuldfrage in einem "normalen" gerichtsverfahren klären?

vorher könnte man ja auch erst einmal überhaupt den tatvorwurf ermitteln und ggf. konkrete anklagepunkte festlegen, die über "beteiligung an einer verschwörung" hinaus gehen?

leider wird jedes demokratische gerichtsverfahren ad absurdum geführt, wenn man jemanden über jahre illegal festhält und dann erst auf den trichter kommt, mal zu schauen, was da nun überhaupt wirklich vorliegt.

die einzige demokratische und humane konsequenz ist die auflösung des/der lager(s) und eine repatrierung aller gefangenen.

noch so eine situation, die von der bush-administration als dilemma hinterlassen wird.

In diesem Sinne

HONDO

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BeitragVerfasst am: 06. Nov 2008, 12:36     Antworten mit Zitat Nach oben


ULYSSES hat am 06. Nov 2008 um 12:01 Uhr folgendes geschrieben:

Vermutlich sind 90% der dortigen Gefangenen überzeugte USA-Hasser, die in irgendwelchen Terrorcamps oder ähnlich verfänglichen Situationen aufgegriffen wurden. Die werden doch ein Asylangebot in den USA eigentlich ablehnen und wenn nicht, würde ich sie als sogenannte Sleeper einstufen, die irgendwann aktiviert werden, so daß ich sie wieder überwachen muß. Glaubst Du Obama wird die in sein Land reinlassen?

Doppelklick auf den "Zitieren-Button" bitte. Danke.

Wenn du oben geschriebenes tatsächlich ernst meinst, bist du noch viel vorurteilsbeladener als ich es für möglich gehalten hätte. Deine Einstufung als "Sleeper" ist rassistisch, dumpf, gefährlich und damit für mich indiskutabel.

@HONDO:
Dass eine Gerichtsverhandlung, oder zumindest eine gründliche Untersuchung der Vorwürfe (oder wenigstens die Formulierung derselben) vorgenommen werden MUSS, versteht sich hoffentlich von selbst, so dass ich eine Erwähnung nicht für nötig befunden habe.
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herr fröhn
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BeitragVerfasst am: 06. Nov 2008, 12:38     Antworten mit Zitat Nach oben


ULYSSES hat am 06. Nov 2008 um 12:01 Uhr folgendes geschrieben:
Vermutlich sind 90% der dortigen Gefangenen überzeugte USA-Hasser, die in irgendwelchen Terrorcamps oder ähnlich verfänglichen Situationen aufgegriffen wurden.


Glaubst du das wirklich? Klnigt für mich verdächtig nach REP Rhetorik Rolling Eyes .

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ULYSSES
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BeitragVerfasst am: 06. Nov 2008, 12:51     Antworten mit Zitat Nach oben


Bruder Benni hat am 06. Nov 2008 um 13:36 Uhr folgendes geschrieben:
ULYSSES hat am 06. Nov 2008 um 12:01 Uhr folgendes geschrieben:

Vermutlich sind 90% der dortigen Gefangenen überzeugte USA-Hasser, die in irgendwelchen Terrorcamps oder ähnlich verfänglichen Situationen aufgegriffen wurden. Die werden doch ein Asylangebot in den USA eigentlich ablehnen und wenn nicht, würde ich sie als sogenannte Sleeper einstufen, die irgendwann aktiviert werden, so daß ich sie wieder überwachen muß. Glaubst Du Obama wird die in sein Land reinlassen?

Doppelklick auf den "Zitieren-Button" bitte. Danke.

Wenn du oben geschriebenes tatsächlich ernst meinst, bist du noch viel vorurteilsbeladener als ich es für möglich gehalten hätte. Deine Einstufung als "Sleeper" ist rassistisch, dumpf, gefährlich und damit für mich indiskutabel.

@HONDO:
Dass eine Gerichtsverhandlung, oder zumindest eine gründliche Untersuchung der Vorwürfe (oder wenigstens die Formulierung derselben) vorgenommen werden MUSS, versteht sich hoffentlich von selbst, so dass ich eine Erwähnung nicht für nötig befunden habe.

Aber daß die dort festgehaltenen Personen irgendeine Abneigung gegen die USA hegen - spätestens nach ihrem mehrjährigen Aufenthalt auf Kuba - wirst Du doch nicht bestreiten? Wie sich diese Abneigung bei jedem Einzelnen auswirkt, können wir beide nicht beurteilen, aber daß da eventuell irgendeiner in der Masse der Leute dabei ist, der nur auf die Gelegenheit für eine Aktion wartet, können wir auch nicht ausschließen.
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Bruder Benni
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BeitragVerfasst am: 06. Nov 2008, 13:21     Antworten mit Zitat Nach oben


Rechtsstaatlichkeit bzw. Menschenwürde müssen auch in den USA VOR Gefahrenabwehr gehen.
Alles andere erinnert an Zeiten zwischen 1918 und heute (Deutschland, Stalin-Rußland, Kuba, Nordkorea, Irak, Iran, Kambodscha, to be continued...)

Denn nochmal: Die USA haben die Geschichte ganz allein zu verantworten. Also muss man unter Berücksichtigung der eigenen Verfassung die Suppe auch auslöffeln.
Täten sie dies nicht, wäre das eigentlich ein berechtigter Grund für eine militärische Intervention. Leider wäre sowas nur mit A-Raketen möglich, also sollten sich die Staaten lieber etwas einfallen lassen.

Den Eindruck, dich hier rassistisch zu äussern konntest du übrigens nicht zerstreuen. Bis dir dies gelingt, werde ich mich zu deinen Beiträgen ab jetzt nicht mehr äussern.
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ULYSSES
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BeitragVerfasst am: 06. Nov 2008, 13:48     Antworten mit Zitat Nach oben


Was an meinen Aüßerungen rassistisch sein soll, erschließt sich mir jetzt nicht? Ich lasse mich aber gerne belehren.

Wenn ich geschrieben hätte: "Das sind alles Araber, die Terroristen sind und dort zu Recht einsitzen.", wäre das aus meiner Sicht Rassismus und ein Vorurteil. Nach meinem Verständnis habe ich das aber explizit nicht getan.
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BSHH
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BeitragVerfasst am: 06. Nov 2008, 13:55     Antworten mit Zitat Nach oben


Eine rasche Auflösung oder zumindest deutiliche Umgestaltung des Guantanamo-Lagers erwarte ich auch, obwohl es meines Wissens nicht zu den Kernthemen des Wahlkampfs gehörte. Dass für die dorthin Verschleppten elementare Menschenrechte wie eine gerichtliche Überprüfung ihrer Inhaftierung und die Unschuldsvermutung gelten müssen, dürfte hier trotz ein paar missverständlicher Äußerungen Konsens sein. Sollte den sog. "Schläfern" eine - bereits zuvor gesetzlich hinreichend bestimmte - Straftat nachgewiesen werden, mag man sie in den USA gerne in Strafhaft nehmen. Aber der gegenwärtige Status ist auch nach den klarstellenden Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs nicht akzeptabel.

Die Entscheidung über die Todessache ist meines Wissens nach keine Bundesangelegenheit, sondern steht im Ermessen der Bundesstaaten. Für eine Verfassungsänderung fehlt im Kongress wohl auch eine Mehrheit, auch viele Demokraten sind keine Gegner der Todesstrafe. Ohnehin ist das eigentlich nur in Europa ein einigermaßen viel diskutiertes Thema, im US-Wahlkampf kam es jedenfalls nicht vor.

Entgegen manchen Vorurteilen gibt es in den USA gesetzliche Krankenversicherungsprogramme, nämlich Medicaid für sozial Bedürftige und Medicare für Senioren. Das Problem der Unterversicherung trifft daher meist solche US-Bürger, die die Bezugsgrenzen etwas überschreiten und sich keine angemessene private Versicherung leisten können, mithin für die untere Mittelklasse. Nach den vielen gescheiterten Versuchen der Vergangenheit und der Finanzkrise rechne ich insoweit nicht mit Sofortmaßnahmen; zunächst wird wohl die Steuergesetzgebung abgeändert werden.

Beim Irak-Krieg gab es doch mal einen Zeitplan für einen Abzug innerhalb von 18 Monaten. Hier gehe ich von schnellen Maßnahmen aus, auch um die irakischen Sicherheitskräfte zu stärken.

Ich bin übrigens gespannt darauf, inwieweit Obama bekannte Demokraten in seine Regierung einbindet. Sein früher und großer Unterstützer Kerry sollte jedenfalls ein Anwärter auf interessante Funktionen sein, Clinton dürfte dafür nach der erbitterten Auseinandersetzung weniger in Frage kommen. Sein Ex-Mitbewerber Edwards wäre dagegen wohl ebenfalls ein Kandidat für einen Ministerposten, aber seine außereheliche Affäre trotz der Krebserkrankung seiner Ehefrau scheint seiner politischen Karriere sehr stark zugesetzt zu haben. Pelosi wird wohl im Kongress bleiben; sie wäre als Symbolfigur der Linken (die in den USA Liberale heißen) ohnehin nur mäßig gut zu vermitteln.

Gruß,
BSHH

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Stevie
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BeitragVerfasst am: 06. Nov 2008, 23:54     Antworten mit Zitat Nach oben


Der letzte Beitrag dieses Freds wurde nun einmal gelöscht, da er wohl die Kirsche auf der Sahnehaube der Eskalation darstellte. Der Impresario und seine Truppen wollen es dabei bewenden lassen, da sich die Parteien wohl "außergerichtlich" einig werden.

Dass das so nicht einmal vorkommt. schalumeier


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Propagandaminister
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BeitragVerfasst am: 07. Nov 2008, 17:36     Antworten mit Zitat Nach oben


Gespannt bin ich auf die innenpolitische Lage in den USA, gerade in der aktuellen Wirtschaftskrise. Viele US-Amerikaner leben mehr oder weniger auf Pump, frei nach dem Motto 'Hauptsache ich hab's erstmal, ich bezahle es später oder in Raten', da sie sich von irgendwelchen Unternehmen irgendwelche tollen Produkte, die man unbedingt haben müsse, aufschwatzen lassen. Natürlich kann man diese Menschen als naiv einstufen, nur haben die Unternehmen, die diese Anbebote unterbreiten, nicht doch die größere Scheiße gebaut? Bricht der ganze Laden in den nächsten Monaten zusammen, sitzt die halbe Bevölkerung der USA auf der Straße, die Unternehmen sind bankrott und Herr Obama steht vor einem großen Scherbenhaufen, den es zu kitten bedarf. Nicht, daß ich ihm das nicht zutraute - definitiv eher als irgendeinem konservativen Lobbyisten - aber die innenpolitische Aufgabe die ihm hier womöglich bevorsteht, ist verdammt schwierig.

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Bruder Benni
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BeitragVerfasst am: 20. Jan 2009, 17:42     Antworten mit Zitat Nach oben


Schaut jemand von euch gerade den Ami-Zirkus?
Schon beeindruckend, was für einen Firlefanz die dort veranstalten, dagegen sieht unser großer Zapfenstreich ja aus wie eine Laienspieltrubbe Shocked

Nun denn: Mach et besser, Mubarack Umbawumba daumen hoch

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BeitragVerfasst am: 20. Jan 2009, 17:49     Antworten mit Zitat Nach oben


Bruder Benni hat am 20. Jan 2009 um 17:42 Uhr folgendes geschrieben:
Schaut jemand von euch gerade den Ami-Zirkus?
Schon beeindruckend, was für einen Firlefanz die dort veranstalten, dagegen sieht unser großer Zapfenstreich ja aus wie eine Laienspieltrubbe Shocked

Nun denn: Mach et besser, Mubarack Umbawumba daumen hoch

Bundes-Gerd wäre nur zu gerne ein Star gewesen, Angie und Birne, nun ja, also mal wirklich, für die würde normalerweise auch ein Kaffeekränzchen bei Else Kling im Eßzimmer reichen.

Reichlich überzogen ist das alles aber schon.

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BeitragVerfasst am: 20. Jan 2009, 18:07     Antworten mit Zitat Nach oben


Ich muss zugeben: Ich fand es Gänsehaut-erzeugend.
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Bruder Benni
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BeitragVerfasst am: 20. Jan 2009, 18:15     Antworten mit Zitat Nach oben


Gänsehaut hat mir die olle Franklin zwar nicht verpasst, aber es ist wohl auf jeden Fall positiv festzustellen, dass in den USA von Politikverdrossenheit im Moment nichts zu spüren ist.
Wenn Obama wirklich auf der Seite der Guten steht und sich das auch erhalten kann, könnte die Welt unter seiner Regierung mit Rückendeckung des US-Amerikanischen Volkes wirklich "a better place" werden.

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