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Ehrenamtlicher
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BeitragVerfasst am: 09. Feb 2006, 14:22     Antworten mit Zitat Nach oben


NiC hat am 09. Feb 2006 um 14:04 Uhr folgendes geschrieben:
Wenn ich hier von sicherer Einnahmesteigerung lese frage ich mich, worauf diese begruendet wird. Die Steigerung der Einnahmen ist nicht sicher. OK, das Stadion wird ausgebaut, man kann die Tickets teurer machen, nur: Kommen dann noch 50000 Leute? Kann es nicht sein, dass naechstes Jahr eine deutsche Nachwuchshoffnung Bowlingweltmeister wird, und ploetzlich alle Welt heiss auf Bowling ist, statt zum Fussball zu gehen? Gerade der hochpreisige Kartenbereich ist m.E. unglaublich prestigeabhaengig, ist Fussball nicht hip bleiben die Plaetze als erstes leer.


Natürlich ist nichts 100% sicher, was man sich so ausdenkt.

Wir haben in den 7,5 Jahren seit Beginn der Stadionsanierung (Baubeginn: 2.Juni 1998) eine permanente Steigerung des Zuschauerzuspruchs erlebt und zwar weitgehend unabhängig von der sportlichen Entwicklung. Der HSV hat in den Jahren seit dem Umbau 1 x Platz 3 erreicht und 1 x Platz 4. Ansonsten herrschten Mittelmaß und Tristesse vor. Die Preise für alle Plätze sind in diesem Zeitraum z.T. drastisch erhöht worden. Dennoch strömen die Zuschauer in Massen. Die "besseren Plätze" (Logen/Business Seats) sind komplett ausverkauft. Das Erlebnis HSV-Spiel in der AOL-Arena ist für viele Konzerne zu einer Prestige-Veranstaltung geworden, die man Kunden und Mitarbeitern in jedem Fall gönnen möchte, unabhängig von der Qualität der sportlichen Darbietung.

Aus meiner Sicht ist überhaupt nicht abzusehen, warum sich an dieser Entwicklung etwas ändern sollte. Selbst wenn die Anstiege gebremst werden, spricht nichts für eine Umkehr des Trends bei den "besseren Plätzen". Nur deren Auslastung ist aber für den HSV letztlich relevant. Ob Tausend Steher mehr oder weniger kommen, ist egal. Solange die Logen voll sind, fährt der HSV satte Erträge ein.

Zum Sponsoren-Vertrag: Da zähle ich 1+1 zusammen. Wenn man die Wertigkeit anderer Vereine sieht, dann ergibt sich bei vergleichender Betrachtung eben auch ein Marktwert für die HSV-Brust (ich sehe diesen Wert in der Nähe des Wertes der BVB-Brust). Es spricht nichts dafür, dass der HSV einen Abschluß unter diesem Wert vornehmen müsste.

Somit sind diese Einnahmesteigerungen "sicher". Natürlich kann auch ein Flugzeug auf die AOLA fallen und dann ist alles Essig, aber im Rahmen des "normalen" Laufs der wirtschaftlichen und sportlichen Geschicke werden diese Einnahmesteigerungen kommen.
kHamsun
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BeitragVerfasst am: 09. Feb 2006, 15:44     Antworten mit Zitat Nach oben


@Ehrenamtlicher B.
Grunsätzlich sehe ich es wie du. Bezüglich des neuen Trikosponsors mache ich mir allerdings keine Hoffnungen auf Mehreinnahmen von 2 Mio. €. Das Angebot des neuen BVB-Gönner finanziert sich jedenfalls indirekt aus großzügigen Subventionierungen und erscheint daher nicht gerade markttypisch. Wenn sich FlyEmirates dazu breitschlagen ließe, künftig rund 5,5 Mio. € an den HSV zu zahlen (angeblich soll betandwind in dieser Größenordnung demnächst Werder unterstüzten wollen), wäre ich bereits zufrieden.
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ULYSSES
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BeitragVerfasst am: 09. Feb 2006, 16:43     Antworten mit Zitat Nach oben


Aber ADIG bleibt auch noch als Co-Sponsor erhalten.
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Aziz
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 10:41     Titel: Hoffmann zu Hamburgs Perspektiven Antworten mit Zitat Nach oben



11.05.06
"Wir wollen Spieler wie Messi oder Robinho"

Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann über die Entwicklung und Visionen seines Hamburger SV

Interview: Jörg Marwedel


SZ: Herr Hoffmann, erstmal ein paar Personalien. Der Topstürmer Ruud van Nistelrooy von Manchester United ist gerade auf dem internationalen Markt. Wäre das nicht einer für den neuen, ambitionierten HSV?

Hoffmann: Nein, er passt eindeutig nicht in unser aktuelles Anforderungsprofil. Wir verpflichten Spieler, die außer fußballerischer Qualität noch Entwicklungspotenzial haben, und achten sehr darauf, dass das Gehaltsniveau ins Mannschaftsgefüge passt.

SZ: Sie hätten lieber einen wie Lukas Podolski gehabt?

Hoffmann: Ja. Es wäre schön gewesen, wenn er sich statt für den FC Bayern dafür entschieden hätte, zusammen mit einem Klub und einer Mannschaft wie dem HSV weiter zu wachsen.

SZ: In Ihrem Fahndungsraster findet sich auch Ivan Klasnic vom Nordrivalen Werder Bremen, mit dem sich der HSV am Samstag ein Endspiel um die direkte Qualifikation für die Champions League liefert.

Hoffmann: Stimmt, wir beobachten ihn wie viele andere Spieler auch seit langem. Alle Entscheidungen werden wir ganz in Ruhe nach dem letzten Spieltag treffen.

SZ: Dann wird sich auch erweisen, ob HSV-Kapitän Daniel van Buyten nach München wechselt. Wie groß wäre der Rückschlag nach der besten HSV-Saison seit fast zwanzig Jahren?




Hoffmann: Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, bis 2011 ein europäischer Spitzenklub zu sein und müssen genau überlegen, welche Entscheidung in diesem Zusammenhang die richtige ist. Spielerverkäufe gehören zum Geschäftsmodell fast jedes Klubs. Andererseits steht fest: Daniel ist ein Eckpfeiler unserer bisherigen Entwicklung, und wir sind nicht mehr gezwungen die Hacken zusammenzuschlagen, wenn die Bayern anrufen. Die Wahrscheinlichkeit, dass van Buyten bleibt, ist viel höher, als sie noch vor einem Jahr gewesen wäre.

SZ: Warum?

Hoffmann: Drei Dinge haben sich verändert: Unser Tabellenplatz, die Qualität des Kaders und das wirtschaftliche Umfeld. Wir haben erstmals seit Jahren die Lizenz ohne Auflagen bekommen.

SZ: Verraten Sie uns, wie man aus einem mittelmäßigen, stark verschuldeten Verein einen Spitzenklub macht.

Hoffmann: Am Anfang braucht man außer Mut und Zuversicht eine ganz kleine Gruppe von Leuten, von denen man glaubt, dass man mit ihnen die Fußballwelt einreißen kann. Das waren der Aufsichtsratsvorsitzende Udo Bandow, Dietmar Beiersdorfer im sportlichen Bereich und Katja Kraus für Kommunikation, Marketing und die Abläufe im Verein.

SZ: Geld war damit allerdings noch nicht da.

Hoffmann: Wir haben für den notwendigen Umbruch in unserem Kader 20 Millionen Euro in die Hand genommen. Das wurde ermöglicht durch die vorzeitige Verlängerung eines Vermarktungsvertrages, durch den Verkauf von Tomas Ujfalusi nach Florenz für 7,5 Millionen, dazu kamen die Entschädigung für das manipulierte DFB-Pokalspiel in Paderborn und Erlössteigerungen in verschiedenen Bereichen. Mit diesem Geld galt es, ohne hohe Fehlerquote einige handverlesene Topspieler zu holen und drum herum ein Team zu bauen, zu dem neben einer neu aufgestellten medizinischen und physiotherapeutischen Abteilung auch ein Mentaltrainer und viele Helfer gehören.

SZ: Sie haben einmal gesagt, das Ziel im Fußball sei größtmöglicher sportlicher Erfolg bei Vermeidung der Insolvenz. Das wirft nicht gerade ein gutes Licht auf das Geschäft.

Hoffmann: Aber es bringt die Sache auf den Punkt. Es ist ein Irrglaube anzunehmen, ein Börsengang oder möglichst viel Kapital im Klub zu halten, bringe den Erfolg. Der Shareholder Value im Fußball ist der Punkt-, nicht der Kursgewinn. Andererseits muss man die notwendigen Strukturen schaffen, um den sportlichen Erfolg zu kapitalisieren.

SZ: Sie haben einen Fünf- und einen Zehnjahresplan aufgestellt, an deren Ende der HSV zu den besten zehn Klubs in Europa zählen soll. Fünfjahrespläne gab es im Sozialismus auch, sie haben nur selten funktioniert.

Hoffmann: Das hat nichts mit Sozialismus, sondern mit Ambitionen zu tun. In jedem vernünftigen Unternehmen hat man Visionen. Wenn wir sie konsequent und detailversessen umsetzen, haben wir eine realistische Chance, diese Ziele zu erreichen.

SZ: Wie wichtig ist es für den HSV, die direkte Qualifikation für die Champions League zu schaffen?

Hoffmann: Natürlich würde das unsere Planungssicherheit erhöhen. Garantierte zehn Millionen Euro mehr ermöglichen ein oder zwei große Transfers. Aber auch ein unberechtigter Elfmeter am Samstag oder ein Fehleinkauf können uns auf unserem Weg nicht aufhalten.

SZ: Das hat man bei Hertha BSC Berlin auch einmal gedacht, dem Klub, dem Sie in den neunziger Jahren als Geschäftsführer des Sportvermarkters Ufa Sports und später Sportfive einst auf die Sprünge halfen. Dort kann man von der Champions League nur noch träumen, und Geld ist auch keins mehr da.

Hoffmann: Hertha hat zwar den Hauptstadt-Bonus, aber auch einen großen Wettbewerbsnachteil. Im denkmalgeschützten Olympiastadion ist die Distanz der Fans zur Mannschaft viel zu groß, da entsteht nur schwer eine Kultur der Nähe zum Verein.

SZ: Als Vorbild des Projektes HSV nennen Sie gern Manchester United – wegen der Kontinuität in der Führung und der perfekten Vermarktung. Wird Dietmar Beiersdorfer einmal der Uli Hoeneß oder Alex Ferguson von Hamburg?

Hoffmann: Das wäre wünschenswert, denn seine Fähigkeit, Potenziale von Spielern zu beurteilen, ist exzellent. Das hat man nicht nur bei den Verpflichtungen gesehen, sondern auch bei Spielern, die wir abgegeben haben.

SZ: Beiersdorfer wirkt meist sehr bedächtig, dabei kommt es auf dem Transfermarkt oft auf Cleverness und Schnelligkeit an.

Hoffmann: Man braucht im Vorstand wie in einer guten Fußballmannschaft verschiedene Profile, die sich sinnvoll ergänzen. Ich bin eher der impulsive Part.

SZ: Die Scouting-Abteilung des HSV ist in nur drei Jahren zu einer der besten in der Bundesliga geworden. Ist sie das Kernstück des Aufschwungs?

Hoffmann: Sie ist für unsere Entwicklung tatsächlich zentral. Die Erfolge bei den Spielerverpflichtungen zeigen ja, wie wichtig die Marktkenntnisse einer solchen Entwicklungsabteilung sind. Allerdings wird von uns erst 30 Prozent des relevanten Marktes so intensiv gescoutet, wie ich mir das vorstelle.

SZ: Sie sind wohl nie zufrieden.

Hoffmann: Ziel muss es sein, dass Spieler der Klasse eines Messi, Robinho oder Eto’o ihre ersten Schritte in Europa beim HSV machen, wenn sie noch nicht 30 Millionen Euro kosten.

SZ: So hat es der PSV Eindhoven aus den Niederlanden vorgeführt, der einst die brasilianischen Wunderknaben Romario und Ronaldo als Erster nach Europa lockte.

Hoffmann: Ein gutes Beispiel. Eindhoven steht mit überschaubarem wirtschaftlichem Einsatz in der Fünfjahres-Rangliste der Uefa vor dem FC Bayern. Auch der FC Porto oder Olympique Lyon zeigen, wie man Wettbewerbsnachteile gegenüber Klubs wie Chelsea oder Real Madrid relativieren kann. Die Bundesliga hat da viel nachzuholen.

SZ: Wir müssen noch über den hochgelobten Trainer Thomas Doll sprechen. Können Sie sich vorstellen, dass er zehn Jahre bleibt?

Hoffmann: Beispiele wie Arsène Wenger von Arsenal London, Alex Ferguson von Manchester United und Thomas Schaaf bei Werder Bremen zeigen, dass Trainer auch langfristig bei einem Klub erfolgreich sein können. Es ist eine ebenso sympathische wie erstrebenswerte Vorstellung, dass er sich im Einklang mit dem HSV zu einem internationalen Toptrainer entwickelt. Ein Trainer muss nicht nur zum Verein, sondern auch zum Vorstand passen. Und Thomas trägt unsere Philosophie zu hundert Prozent mit.

SZ: Die setzt, wenn man das Schwärmen von Profis wie Rafael van der Vaart oder Khalid Boulahrouz über die familiäre Atmosphäre im Klub hört, offenbar auf ein besonderes HSV-Gefühl.

Hoffmann: Ja, es geht darum, wie sich Leistung am besten entfalten kann, und das ist zweifellos in einem exzellenten Betriebsklima der Fall.

SZ: Eine solche Erkenntnis hatten viele Skeptiker Ihnen nicht zugetraut. Sie wurden als kalter Geschäftsmann nicht nur freundlich aufgenommen.

Hoffmann: Ich habe immer daran geglaubt, dass man im Fußball auch etwas bewegen kann, wenn man die eigene Karriere in der C2 von Bayer Leverkusen beendet und seine Ausbildung an der Universität Köln und nicht beim 1. FC Köln absolviert hat.


Sehr schönes Interview! Mir gefällt BH, seine sachliche, zurückhaltende Art, insbesondere was die Zahl seiner Interviews etc. angeht.

Hiermit wäre übrigens auch geklärt für welche Summe Ujfalusi den Verein verließ.
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Adua
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 11:10     Antworten mit Zitat Nach oben


Zitat:
SZ: Als Vorbild des Projektes HSV nennen Sie gern Manchester United – wegen der Kontinuität in der Führung und der perfekten Vermarktung. Wird Dietmar Beiersdorfer einmal der Uli Hoeneß oder Alex Ferguson von Hamburg?

Hoffmann: Das wäre wünschenswert, denn seine Fähigkeit, Potenziale von Spielern zu beurteilen, ist exzellent. Das hat man nicht nur bei den Verpflichtungen gesehen, sondern auch bei Spielern, die wir abgegeben haben.


Interessante und richtige Aussage.
Bislang diskutieren wir ja auch immer nur über die Einkäufe des HSV unter Beiersdorfer.
Aber die Spieler, die wir, trotz eventuell vorhandenem Steigerungspotential (auf Grund ihres Alters), abgegeben haben, zeigen praktisch alle, dass sie zu mehr nicht fähig waren/sind

Maltritz, Rahn, Kling, Schlicke auch Romeo etc.pp.

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Aziz
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 11:35     Antworten mit Zitat Nach oben


Einzige Ausnahme vielleicht Meier, wobei er uns wahrscheinlich nicht so geholfen hätte wie bei der Eintracht.
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Bundeskanzler2020
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 11:50     Antworten mit Zitat Nach oben


Adua hat am 11. Mai 2006 um 11:10 Uhr folgendes geschrieben:
Zitat:
SZ: Als Vorbild des Projektes HSV nennen Sie gern Manchester United – wegen der Kontinuität in der Führung und der perfekten Vermarktung. Wird Dietmar Beiersdorfer einmal der Uli Hoeneß oder Alex Ferguson von Hamburg?

Hoffmann: Das wäre wünschenswert, denn seine Fähigkeit, Potenziale von Spielern zu beurteilen, ist exzellent. Das hat man nicht nur bei den Verpflichtungen gesehen, sondern auch bei Spielern, die wir abgegeben haben.


Interessante und richtige Aussage.
Bislang diskutieren wir ja auch immer nur über die Einkäufe des HSV unter Beiersdorfer.
Aber die Spieler, die wir, trotz eventuell vorhandenem Steigerungspotential (auf Grund ihres Alters), abgegeben haben, zeigen praktisch alle, dass sie zu mehr nicht fähig waren/sind

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man könnte genauso sagen, diese leute waren absolute fehleinkäufe unsererseits!
gerade bei romeo ist auch ordentlich geld verbrannt worden!
fakt ist, dass in dieser saison keine masse, sondern klasse verpflichtet wurde und diesen weg sollten wir (bei vertretbarem risiko) weitergehen!

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Adua
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 11:52     Antworten mit Zitat Nach oben


Bundeskanzler2020 hat am 11. Mai 2006 um 11:50 Uhr folgendes geschrieben:
man könnte genauso sagen, diese leute waren absolute fehleinkäufe unsererseits!


Aber nicht von Beiersdorfer.. um ihn ging es.

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SnoopyDoo
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 11:55     Titel: Re: Hoffman zu Hamburgs Perspektiven Antworten mit Zitat Nach oben


Aziz hat am 11. Mai 2006 um 10:41 Uhr folgendes geschrieben:
Garantierte zehn Millionen Euro mehr ermöglichen ein oder zwei große Transfers.


Das klingt stark danach, dass da was hochkarätiges im Busch ist. Jetzt müssen wir Zweiter werden. Sonst erfahren wir nie an welchen großen Transfers Didi dran ist :D

Das ist doch mal ein sehr erfreuliches Interview. Das macht einen doch sehr zuversichtlich für die Zukunft.

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Bundeskanzler2020
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 11:55     Antworten mit Zitat Nach oben


Adua hat am 11. Mai 2006 um 11:52 Uhr folgendes geschrieben:
Bundeskanzler2020 hat am 11. Mai 2006 um 11:50 Uhr folgendes geschrieben:
man könnte genauso sagen, diese leute waren absolute fehleinkäufe unsererseits!


Aber nicht von Beiersdorfer.. um ihn ging es.


du hast recht, romeo wurde von hiero geholt, aber bei dem verkauf von romeo hat der hsv sich m.m.n. auch nicht mit ruhm bekleckert, bzw. keinen zufriedenstellenden erlös erzielt!

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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 11:57     Antworten mit Zitat Nach oben


Bundeskanzler2020 hat am 11. Mai 2006 um 12:55 Uhr folgendes geschrieben:


du hast recht, romeo wurde von hiero geholt, aber bei dem verkauf von romeo hat der hsv sich m.m.n. auch nicht mit ruhm bekleckert, bzw. keinen zufriedenstellenden erlös erzielt!


Zufriedenstellend war der Erlös nicht, aber der höchste Preis, der am Markt für den Stümper geboten wurde.
Das wichtigste war, ihn endlich von der Gehaltsliste zu bekommen.

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ULYSSES
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 12:10     Antworten mit Zitat Nach oben


Ledesma hätte man aber behalten können. Kommt der eigentlich im Sommer wieder zurück? Shocked
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Adua
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 12:21     Antworten mit Zitat Nach oben


ULYSSES hat am 11. Mai 2006 um 12:10 Uhr folgendes geschrieben:
Ledesma hätte man aber behalten können. Kommt der eigentlich im Sommer wieder zurück? Shocked


Müsste der Vertrag nicht endlich auslaufen?
Ansonsten wird er wohl weiter verliehen.

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Irvine
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 12:31     Antworten mit Zitat Nach oben


der vertrag ledesmas läuft doch bis 2007? demnach müsste er entweder seinen vertrag verlängern um wieder verliehen zu werden Wink, eine saison als zuschauer im volkspark verbringen oder endgültig verkauft/verschenkt werden.

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Der ehemalige BSHH
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 13:03     Antworten mit Zitat Nach oben


Bundeskanzler2020 hat am 11. Mai 2006 um 11:50 Uhr folgendes geschrieben:
Adua hat am 11. Mai 2006 um 11:10 Uhr folgendes geschrieben:
(...) Aber die Spieler, die wir, trotz eventuell vorhandenem Steigerungspotential (auf Grund ihres Alters), abgegeben haben, zeigen praktisch alle, dass sie zu mehr nicht fähig waren/sind

Maltritz, Rahn, Kling, Schlicke auch Romeo etc.pp.


jede medaille hat 2 seiten! schalumeier

man könnte genauso sagen, diese leute waren absolute fehleinkäufe unsererseits!
gerade bei romeo ist auch ordentlich geld verbrannt worden!
fakt ist, dass in dieser saison keine masse, sondern klasse verpflichtet wurde und diesen weg sollten wir (bei vertretbarem risiko) weitergehen!

Mit Verlaub, aber den Ruf nach "Klasse statt Masse" bin ich mehr als Leid. Natürlich will niemand unfähige Spieler holen. Und wie sollte der HSV 10 gute Neue holen, dann regt sich gewiss auch keiner über deren Anzahl auf!

Beiersdorfer leistet tatsächlich gute Arbeit, doch wir sollten uns bewusst sein, dass der Grat, auf dem der HSV derzeit mit ausdrücklichem Stolz wandelt, trotzdem sehr schmal ist. Maltritz, Schlicke und insbesondere Rahn waren U21-Nationalspieler (Rahn sogar A-Nationalspieler) mit einem von vielen Seiten bescheinigten großem Talent, als sie zum HSV kamen. Solche "Fehleinkäufe" - allenfalls Schlicke hat wohl ein Ablöseminus verursacht - werden leider auch künftig vorkommen. Übrigens finde ich es unnötig und vermessen, wenn Hoffmann ehemaligen Spielern öffentlich hinterherruft, es war richtig, sie abzugeben; das hilft der familiären Atmosphäre gewiss nicht.

Beiersdorfers hervorragende Arbeit besteht m.E. auch darin, dass sich der HSV schneller (und damit günstiger) von Spielern trennt, die nicht unbedingt erforderlich sind. Wird ein Spieler für ein halber Jahr nicht berücksichtigt, sind regelmäßig Interessenten vorhanden, die ihn ausleihen oder tranferieren wollen.

Die beste sportliche Entscheidung war allerdings immer noch die Berufung Dolls zum Cheftrainer (der übrigens erst unter Beiersdorfer Amatuertrainer wurde). Unter Doll der HSV vom Tabellenletzten zum Bayern-Verfolger, Demel von einem Dortmunder Reservisten zum Leistungsträger, Boulahrouz vom talentierten Defensivmann zum herausragenden Innenverteidiger und Reinhard vom Mitläufer zur zuverlässigen Alternative. Es hätte vieles deutlich schlechter kommen können, deswegen sehe ich Hoffmanns Stolz auch etwas skeptisch.

Gruß,
BSHH
ULYSSES
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 13:22     Antworten mit Zitat Nach oben


Glück gehört dazu, aber daß Glück kannst Du Dir auch erarbeiten. Grundsätzlich wird doch neuerdings viel systematischer beim HSV gearbeitet, das ist der entscheidende Unterschied im Vergleich zu vorher. Eine systematische Arbeit wird zwar nie Fehler verhindern, aber die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers verringern.
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busmann
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 14:29     Antworten mit Zitat Nach oben


Zitat:
Die beste sportliche Entscheidung war allerdings immer noch die Berufung Dolls zum Cheftrainer (der übrigens erst unter Beiersdorfer Amatuertrainer wurde). Unter Doll der HSV vom Tabellenletzten zum Bayern-Verfolger, Demel von einem Dortmunder Reservisten zum Leistungsträger, Boulahrouz vom talentierten Defensivmann zum herausragenden Innenverteidiger und Reinhard vom Mitläufer zur zuverlässigen Alternative.



finde auch, dass doll die wichtigste personalentscheidung der letzten 2 jahre war und nicht van buyten.

aber boula war schon bevor er zum hsv kam ein herausragender iv (sonst wäre er ja nicht in die elftal berufen worden!), toppi hat ihn nur falsch eingesetzt und reinhardt war auch vor doll schon eine zuverlässige alternative, nur hat der hsv da insgesamt in der abwehr schlechter ausgesehen und wir haben alles negativ gesehen, denn der fan-liebling war und ist reinhardt ja nicht.

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Der ehemalige BSHH
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 14:47     Antworten mit Zitat Nach oben


ULYSSES hat am 11. Mai 2006 um 13:22 Uhr folgendes geschrieben:
Glück gehört dazu, aber daß Glück kannst Du Dir auch erarbeiten. Grundsätzlich wird doch neuerdings viel systematischer beim HSV gearbeitet, das ist der entscheidende Unterschied im Vergleich zu vorher. Eine systematische Arbeit wird zwar nie Fehler verhindern, aber die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers verringern.

Ich möchte gar nicht bezweifeln, dass man beim HSV sehr systematisch arbeitet. Das dürfte allerdings auch bei unseren Konkurrenten der Fall sein. Beispielsweise Bremen hat in den letzten Jahren hervorragende Transfers getätigt wie Ismael, Micoud, Klose oder Ümit Davala. Zu dieser Saison ist Werder mit Frings ein guter (aber teurer) Einkauf gelungen, Naldo hat noch Potenzial, aber Owomoyela, van Damme und Andreasen sind nur Mitläufer. Das kann dem HSV auch passieren.

Hoffmann stellt in Aussicht, diese erfolgreiche Saison sei allein die Konsequenz guter Arbeit der sportlichen Abteilung und zugleich ein Schritt auf einem Weg zur europäischen Spitze. Ich hoffe, er hat damit Recht, aber m.E. drohen auch wieder schlechtere Zeiten. Allerdings halte ich Doll für einen überragenden Trainer und den Hauptverantwortlichen für die Entwicklung beim HSV. Denn es sind nämlich nicht nur die neuen Spieler, sondern auch viele Altgediente, die unter Doll teilweise neue Positionen, aber fast ausnahmslos zu toller Form gefunden haben (insbesondere Jarolim, Mahdavikia, Beinlich und Wicky).

Gruß,
BSHH
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 15:00     Antworten mit Zitat Nach oben


Zitat:
aber Owomoyela, van Damme und Andreasen



man sollte in dem ganzen zusammenhang evtl mal die bezeichnung mitläufer klären. ist das jetzt negativ oder nicht?

halte owom. bei bremen nicht für einen"mitläufer negativ besetzt", er ist immerhin nationalspieler und hat viele spiele für bremen gemacht auch wenn er zuletzt auf der bank saß. Andreasen hat doch auch häufig gespielt, ist zwar nicht besonders auf-, aber sicher auch nicht abgefallen bei bremens wackelabwehr.

mitläufer sind für mich eher spieler wie dos santos bei bayern oder evtl klinge in hamburg oder karl, oder dieser komische disco-stürmer von bremen.

denn wir reden ja von der buli, bzw dem hsv, und da kann man ja leider nicht 11 stars und granaten erwarten. (noch nicht.. Wink )

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ULYSSES
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 15:04     Antworten mit Zitat Nach oben


Der ehemalige BSHH hat am 11. Mai 2006 um 15:47 Uhr folgendes geschrieben:
ULYSSES hat am 11. Mai 2006 um 13:22 Uhr folgendes geschrieben:
Glück gehört dazu, aber daß Glück kannst Du Dir auch erarbeiten. Grundsätzlich wird doch neuerdings viel systematischer beim HSV gearbeitet, das ist der entscheidende Unterschied im Vergleich zu vorher. Eine systematische Arbeit wird zwar nie Fehler verhindern, aber die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers verringern.

Ich möchte gar nicht bezweifeln, dass man beim HSV sehr systematisch arbeitet. Das dürfte allerdings auch bei unseren Konkurrenten der Fall sein. Beispielsweise Bremen hat in den letzten Jahren hervorragende Transfers getätigt wie Ismael, Micoud, Klose oder Ümit Davala. Zu dieser Saison ist Werder mit Frings ein guter (aber teurer) Einkauf gelungen, Naldo hat noch Potenzial, aber Owomoyela, van Damme und Andreasen sind nur Mitläufer. Das kann dem HSV auch passieren.

Hoffmann stellt in Aussicht, diese erfolgreiche Saison sei allein die Konsequenz guter Arbeit der sportlichen Abteilung und zugleich ein Schritt auf einem Weg zur europäischen Spitze. Ich hoffe, er hat damit Recht, aber m.E. drohen auch wieder schlechtere Zeiten. Allerdings halte ich Doll für einen überragenden Trainer und den Hauptverantwortlichen für die Entwicklung beim HSV. Denn es sind nämlich nicht nur die neuen Spieler, sondern auch viele Altgediente, die unter Doll teilweise neue Positionen, aber fast ausnahmslos zu toller Form gefunden haben (insbesondere Jarolim, Mahdavikia, Beinlich und Wicky).

Gruß,
BSHH


Werder arbeitet seit 20 Jahren mit einer Strategie. Sieht man ja auch an deren Ergebnissen, während es beim HSV hin und her ging. Das bei den Transfers auch mal was daneben geht, ist den Werderanern auch schon passiert, aber das kann und darf passieren.

Im übrigen denke ich, daß der HSV in dieser Saison weit über Plan liegt, denn so ein Erfolg war beileibe nicht zu erwarten. Darüber sollten und werden Hoffmann, Beiersdorfer und Doll bestimmt nicht den Boden unter den Füßen verlieren.
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Der ehemalige BSHH
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 15:38     Antworten mit Zitat Nach oben


@ busmann:

Unter einem "Mitläufer" verstehe ich Spieler, die bei ihrem Club nicht zu Leistungsträgern gehören, sondern keinen bemerkbaren Effekt bewirken; die über mehrere Spiele betrachtet, kein "Faktor" des Teamerfolgs sind. Die drei genannten Bremer waren m.E. gerade keine Verstärkungen, und der Nationalspieler Owomoyela hat die auch Bremer Verantwortlichen so sehr beeindruckt, dass sie jetzt Clemens Fritz von Leverkusen als Rechtsverteidiger verpflichtet haben.

@ ULYSSES:

Eine stringente Strategie habe ich bei Werder in den letzten Jahren nicht erkennen können. Erfolgreiche Trainer wie Rehagel und Schaaf haben ihre Vorstellungen über mehrere Spielzeiten umsetzen können, weniger erfolgreiche Trainer wie de Mos, Sidka, Dörner oder Magath hatten dazu keine Gelegenheit, da sie beurlaubt wurden. Beim HSV lief es in den letzten 20 Jahren ähnlich, leider vielen die Erfolge bescheidender aus.

Gruß,
BSHH
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 15:46     Antworten mit Zitat Nach oben


Zitat:
und der Nationalspieler Owomoyela hat die auch Bremer Verantwortlichen so sehr beeindruckt, dass sie jetzt Clemens Fritz von Leverkusen als Rechtsverteidiger verpflichtet haben.


evtl wurde fritz ja auch als back-up verpflichtet?? den pasanen als rv ist ja definitiv nicht der weisheit letzter schluß. und so eine verpflichtung muss ja nicht auf eine mitläufer-eigenschaft deuten, oder ist atouba auch nur mitläufer, weil ein geeigneter back-up gesucht wird? Shocked

Zitat:
Unter einem "Mitläufer" verstehe ich Spieler, die bei ihrem Club nicht zu Leistungsträgern gehören, sondern keinen bemerkbaren Effekt bewirken; die über mehrere Spiele betrachtet, kein "Faktor" des Teamerfolgs sind


wer ist denn nach dieser definiton diese saison beim hsv mitläufer?

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Der ehemalige BSHH
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 15:58     Antworten mit Zitat Nach oben


@ busmann:

Ich denke, unsere aufgekommende Diskussion um Owomoyelas Leistungen und Fritz' zugedachter Rolle bei Werder Bremen ist - insbesondere im Zusammenhang dieses Threads - weitestgehend müßig. Mir ging es darum aufzuzeigen, dass auch eine seit langem erfolgreiche sportliche Leitung trotz aller angeblichen Strategie mal überwiegend mäßige Verpflichtungen tätigt - am Beispiel Werder Bremen 2005/2006. Du findest die Neuzugänge anscheinend wesentlich besser als ich, und daran wird sich wohl auch wenig ändern, wenn ich anhand von Beispielen auf dem HSV-Kader (wie de Jong) Dir mein Verständnis von einem Mitläufer näher erläutere.

Gruß,
BSHH
busmann
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 17:27     Antworten mit Zitat Nach oben


Zitat:
@ busmann:

Ich denke, unsere aufgekommende Diskussion um Owomoyelas Leistungen und Fritz' zugedachter Rolle bei Werder Bremen ist - insbesondere im Zusammenhang dieses Threads - weitestgehend müßig. Mir ging es darum aufzuzeigen, dass auch eine seit langem erfolgreiche sportliche Leitung trotz aller angeblichen Strategie mal überwiegend mäßige Verpflichtungen tätigt - am Beispiel Werder Bremen 2005/2006. Du findest die Neuzugänge anscheinend wesentlich besser als ich, und daran wird sich wohl auch wenig ändern, wenn ich anhand von Beispielen auf dem HSV-Kader (wie de Jong) Dir mein Verständnis von einem Mitläufer näher erläutere.

Gruß,
BSHH


in einem punkt gebe ich dir recht...das gute wetter hat meine laune derart aufgehellt, dass ich überhaupt keine lust verspüre mich zu streiten.

wenn ich ehrlich bin, sind mir die bremer neuzugänge völlig wurscht und ich hätte nix dazu sagen sollen.
eine definition für "mitläufer" ist auch gegeben und damit solls das auch sein, man muss ja nicht zu allem und jedem, was einem nicht gefällt, etwas schreiben. entschuldigung.

back to topic:

tolles interview mit klasse ansätzen und m.e. den richtigen ansichten von b.h.
mir ist sowieso das gesamte jahr schon aufgefallen (lese im nebenjob zeitung daumen hoch , wirklich), dass der hsv in sämtlichen wichtigen überregionalen zeitungen sehr häufig mit interviews und artikeln, die durchweg positiv sind, vertreten ist. ich denke, dies ist ebenfalls ein sehr gutes zeichen und macht mich als fan stolz.

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ULYSSES
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 18:29     Antworten mit Zitat Nach oben


Der ehemalige BSHH hat am 11. Mai 2006 um 16:38 Uhr folgendes geschrieben:
@ busmann:

Unter einem "Mitläufer" verstehe ich Spieler, die bei ihrem Club nicht zu Leistungsträgern gehören, sondern keinen bemerkbaren Effekt bewirken; die über mehrere Spiele betrachtet, kein "Faktor" des Teamerfolgs sind. Die drei genannten Bremer waren m.E. gerade keine Verstärkungen, und der Nationalspieler Owomoyela hat die auch Bremer Verantwortlichen so sehr beeindruckt, dass sie jetzt Clemens Fritz von Leverkusen als Rechtsverteidiger verpflichtet haben.

@ ULYSSES:

Eine stringente Strategie habe ich bei Werder in den letzten Jahren nicht erkennen können. Erfolgreiche Trainer wie Rehagel und Schaaf haben ihre Vorstellungen über mehrere Spielzeiten umsetzen können, weniger erfolgreiche Trainer wie de Mos, Sidka, Dörner oder Magath hatten dazu keine Gelegenheit, da sie beurlaubt wurden. Beim HSV lief es in den letzten 20 Jahren ähnlich, leider vielen die Erfolge bescheidender aus.

Gruß,
BSHH


Widerspruch.

Mit dem Duo Rehagel/Lemke hatte Bremen ein sehr erfolgreiches Duo, das überhaupt nicht ersetzt werden konnte. Erst durch die Installation des Teams Schaaf/Allofs funktioniert das ganze wieder. Das haben sie aber in weniger Jahren geschafft als der HSV mit seinen ca. 20 Jahren.
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Der ehemalige BSHH
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 19:28     Antworten mit Zitat Nach oben


@ busmann:

Ich möchte unsere Diskussion doch noch einmal kurz reanimieren: Du brauchst Dich für gar nichts zu entschuldigen. Wenn ich an fremden Ansichten nicht interessiert wäre, könnte ich meine Gesinnungsaufsätze auch in ein Word-Dokument hineinschreiben (mir würden aber die Pressesymbole fehlen Wink ).

@ ULYSSES:

Lemkes Fähigkeiten bzw. "Strategie" haben sich ja in Bremen offenbart, nachdem Rehagel zum FC Bayern wechselte. Auch Allofs galt erst dann als fähiger Manager, nachdem Schaaf das Team zum Erfolg führte. Und wenn etwa Toppmöller weiter mit dem HSV durchs BL-Mittelfeld irren würde, wäre uns Beiersdorfers Scoutingssystem keine nennenswerte Lobensarien wert.

Gruß,
BSHH
Gastro
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BeitragVerfasst am: 11. Mai 2006, 21:38     Antworten mit Zitat Nach oben


Der ehemalige BSHH hat am 11. Mai 2006 um 19:28 Uhr folgendes geschrieben:
Und wenn etwa Toppmöller weiter mit dem HSV durchs BL-Mittelfeld irren würde, wäre uns Beiersdorfers Scoutingssystem keine nennenswerte Lobensarien wert.

Gruß,
BSHH


Der Seitenhieb auf Toppi gefällt mir garnicht!
Auch wenn er als Trainer beim HSV wenig erreicht hat und ich ihn persönlich sehr unsymphatisch empfinde (Selbstdarsteller), so bin ich dennoch der Ansicht, daß gerade ER für den momentanen Höhenflug des HSV verantwortlich ist.

Das hier so hochgelobte Scoutingsystem unseres Sportchefs hatte nämlich bis zur Verpflichtung Toppis nicht viel weniger Fehlgriffe als das seines Vorgängers zu verbuchen. Beispiele sind ja oben genügend genannt worden. Zunächst handelte Beiersdorfer nämlich auch nach der Maxime "Quantität statt Qualität"!

Erst als Toppi kam, und ich mag ihn wirklich nicht Wink, fand ein Umdenken in der sportlichen Leitung statt: Nach langer Zeit wurden Spieler verpflichtet, die Fußball spielen können und auch charakterlich gefestigt schienen. Van Buyten und Boula.. gehen nur z.T. auf Beiersdorfer Rechnung, entdeckt hat sie Toppi.

Ganz ehrlich, ich sehe das Scoutingsystem unter Beiersdorfer bei Weitem nicht so positiv wie der gemeine HSV-Fan. Wirkliche Entdeckungen, wie unter Toppi, gab es unter der alleinigen Regie Beiersdorfer nicht.
Ehrenamtlicher
Gast







BeitragVerfasst am: 12. Mai 2006, 10:25     Antworten mit Zitat Nach oben


Gastro hat am 11. Mai 2006 um 21:38 Uhr folgendes geschrieben:

Ganz ehrlich, ich sehe das Scoutingsystem unter Beiersdorfer bei Weitem nicht so positiv wie der gemeine HSV-Fan. Wirkliche Entdeckungen, wie unter Toppi, gab es unter der alleinigen Regie Beiersdorfer nicht.


Demel ? Atouba ?
Adua
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BeitragVerfasst am: 12. Mai 2006, 11:08     Antworten mit Zitat Nach oben


Gastro hat am 11. Mai 2006 um 21:38 Uhr folgendes geschrieben:
Ganz ehrlich, ich sehe das Scoutingsystem unter Beiersdorfer bei Weitem nicht so positiv wie der gemeine HSV-Fan. Wirkliche Entdeckungen, wie unter Toppi, gab es unter der alleinigen Regie Beiersdorfer nicht.


Ich glaube, es geht im Wesentlichen auch gar nicht darum, Spieler wirklich zu entdecken, bevor sie von irgenwelchen anderen Scouts gefunden werden.
Es geht darum, Spieler zu einem Zeitpunkt zu bekommen, wo sie noch nicht zu teuer sind, ihr Potential aber schon deutlich sichtbar ist und vor allem zu erkennen, ob diese Spieler für uns wirklich nützlich sind (passen sie ins Spielsystem?)

Wenn das passt, kann man ggf. auch mal mehr Geld in die Hand nehmen, leistet sich dann aber keine oder deutlich weniger Fehlkäufe.

Unter Beierdorfer hätte es die Einkäufe von Ledesma und Albertz wahrscheinlich nicht gegeben.
Aber das ist wieder hätte/wäre/wenn Wink

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BeitragVerfasst am: 12. Mai 2006, 11:56     Antworten mit Zitat Nach oben


In irgendeinem Interview sagte vB mal, dass sie (HSV) schon vor Toppis Zeiten an ihm dran waren. Bei allem was Toppmöller so von sich gegeben hat, wäre ich sehr skeptisch auf den Wahrheitsgehalt.

Das eine Scouting-Abteilung ein wenig Zeit benötigt, bis sie ordentliche Ergebnisse liefert, sollte auch klar sein.

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