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Poll :: Wer soll neuer Sportchef werden?

Nico-Jan Hoogma     
25%
     25%  [12]
Stefan Kuntz     
4%
     4%  [2]
Thomas von Heesen     
19%
     19%  [9]
Sergej Barbarez     
6%
     6%  [3]
Thomas Helmer     
6%
     6%  [3]
Richard Golz     
2%
     2%  [1]
Stefan Beinlich     
0%
     0%  [0]
Marinus Bester     
0%
     0%  [0]
ein anderer Ex-HSV-Spieler     
2%
     2%  [1]
ein "Fremder"     
34%
     34%  [16]
Stimmen insgesamt : 47


Autor Nachricht
PrivateParts
Routinier


Dabei seit: 08. Nov 2004
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BeitragVerfasst am: 17. Jul 2009, 13:03     Antworten mit Zitat Nach oben


Dave hat am 17. Jul 2009 um 10:17 Uhr folgendes geschrieben:
PrivateParts hat am 17. Jul 2009 um 09:28 Uhr folgendes geschrieben:
Und der Name Baumgartlinger sagt mir nun so garnichts. Wer nur in Österreich unterkommt, kann kein guter sein, denn von da gibt es kein zurück zu einem guten Klub.

Ob nun ein Mittelständler aus der deutschen 2. Liga oder ein regelmäßiger und nicht unerfolgreicher EC-Teilnehmer aus Ö die bessere Wahl ist, naja. Ich denke schon, dass der Baumgartlinger kein schlechter ist und war auch völlig überrascht, dass die 60er den gehen lassen.

Da die Ösis derzeit bei den Jungen ein Art "goldene Generation" haben, wird man da recht viele in den nächsten Jahren in Deutschland und England kicken sehen, da kannst Dich schon mal dran gewöhnen.


Auch diese sog. goldene Generation wird man bei den zukünftigen grossen Turnieren vergeblich suchen.

Österreicher können einfach nicht Fussball spielen, Punkt :D :D ! Die Liga ist doch ne Lachnummer. Wo sind denn die Ösi-Teams im Europapokal ?
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BSHH
Legende


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BeitragVerfasst am: 17. Jul 2009, 13:41     Antworten mit Zitat Nach oben


PrivateParts hat am 17. Jul 2009 um 13:03 Uhr folgendes geschrieben:
(...) Österreicher können einfach nicht Fussball spielen, Punkt :D :D ! Die Liga ist doch ne Lachnummer. Wo sind denn die Ösi-Teams im Europapokal ?


Mit der Begründung könnte man aber auch den Kroaten, Serben oder Bulgaren die Fähigkeiten absprechen. Aber nun schweifen wir doch sehr ab, zumal Baumgartlinger gewiss nicht gerade wegen Reuter gewechselt ist, sondern weil er in Wien bessere Möglichkeiten sieht. Ich denke, wir sollten uns hinsichtlich Reuter auf die Formulierung einigen, dass er noch nicht die spektakulären Erfolge erreicht hat, was bei 1860 München wohl auch besonders schwierig war.

Insgesamt bin ich recht erstaunt, welche Anforderungsprofile hier vertreten werden. Natürlich sollte er möglichst Erfolge vorzuweisen haben; die hatte Beiersdorfer damals freilich auch nicht, dennoch betraute ihn der HSV, der damals auch schon ein regelmäßiger Europapokalteilnehmer war, mit der jetzt zu vergebenden Aufgabe. Eine HSV-Vergangenheit mag zwar hilfreich sein, um die Hamburger Verhältnisse besser einschätzen zu können, ein maßgebliches Auswahlkriterium darf es aber nicht sein - das wäre regelrecht provinziell. Und an Beiersdorfer hat man erneut gesehen, dass auch langjährige HSVer ihre eigenen Interessen gegen den Verein durchsetzen möchten (was natürlich auch legitim ist).

Mich begeistern die Namen von der Hamburg-Welle, die manchmal recht gut informiert wirkt, auch nicht sonderlich; allenfalls Reuter fände ich vermittelbar. Ähnlich wie PrivateParts und viele andere hier hoffe ich auf Hoogma, der hat gewissen Erfolg mit Almelo, war beim HSV und wirkt auf mich äußerst integer.

Gruß,
BSHH

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BenTheMan
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BeitragVerfasst am: 17. Jul 2009, 13:46     Antworten mit Zitat Nach oben


@BSHH
Dreifach hält besser? Confused

Moderatorenanmerkung:

Ich danke für den Hinweis! Nunmehr habe ich 2/3 meiner Gesinnungsaufsätze bereits getilgt.

Gruß,
BSHH

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KAIFU
Legende


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BeitragVerfasst am: 20. Jul 2009, 09:26     Antworten mit Zitat Nach oben


"Hoogma:
Der HSV liegt mir sehr am Herzen, aber darüber mache ich mir keine Gedanken. Es hat sich niemand aus dem Aufsichtsrat oder dem Vorstand gemeldet." WELT
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kHamsun
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BeitragVerfasst am: 20. Jul 2009, 23:14     Antworten mit Zitat Nach oben



21.07.09
Nach BILD-Informationen sollen sich Vorstand sowie Personal-Ausschuss des Aufsichtsrats (Horst Becker, Ernst-Otto Rieckhoff, Alexander Otto und Bernd Enge) mittlerweile auf einen Kandidaten geeinigt haben. Es soll der Weltmeister von 1990 und gescheiterte Ex-Manager von 1860 München, Stefan Reuter (43), sein.

Vertragliche Details wurden wohl auch schon zur Zufriedenheit beider Parteien geregelt. Was nur fehlt, ist die Zustimmung des restlichen Aufsichtsrats (zwölf Mitglieder). Und deshalb stockt die endgültige Verpflichtung des neuen Sportchefs. Einige Räte sind im Urlaub, wollen nicht fernmündlich oder schriftlich eine so wichtige und weitreichende Entscheidung für den Verein fällen.
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Alpha
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BeitragVerfasst am: 20. Jul 2009, 23:29     Antworten mit Zitat Nach oben


Ohauaha! Reuter war mir zwar immer eher sympatisch, ein biederes Image konnte der Mittelfranke bisher jedoch nicht ablegen. Ähnliches konnte man DB bei Amtsantritt aber auch nachsagen.

Nicht die erwünschte große Lösung, aber auch nicht von vornherein aussichtslos. Und unsere Räte muss er ja auch irgendwie überzeugt haben. Bocksbeutel allein sollten hier nicht den Ausschlag gegeben haben!
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BenTheMan
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 08:03     Antworten mit Zitat Nach oben


Ohne Herrn Reuter näher beurteilen zu können, bin ich nur mittel- bis garnicht begeistert von dieser Personalie.

Was spricht eigentlich für ihn? Dass er Franke ist? Laughing
Was ist mit seiner Arbeit bei 1860 und warum ist er dort eigentlich gescheitert bzw. gegangen worden (neudeutsch: "einvernehmlich getrennt")?

Hätte mir irgendwie eine höher reputierte Persönlichkeit gewünscht. Sollte es dennoch so kommen: viel Glück, Herr Reuter, beim goi!lsten Verein der Welt... Auf das der Hamburger Boulevard bald den Namen Rubelnder Reuter vergeben kann hsvfan

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Bruder Benni
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 08:10     Antworten mit Zitat Nach oben


Ich mochte Reuter immer recht gern, und fand auch seine DSF-Auftritte als Löwen-Sportdirektor nicht peinlich ode schlecht.
Ob er nun die richtige Wahl ist, kann man wohl erst in einigen Jahren seriös bewerten. Der (in der Besetzung freilich flukuierende) AR hat aber m.E. ebenso wie der Vorstand seit 2002 stets richtige Personalentscheidungen getroffen, was mich zuversichtlich stimmt.

Sollte Reuter es werden, stelle ich jedenfalls fest, dass ich dem Managerazubi Beiersdorfer vor 7 Jahren deutlich skeptischer gegenüberstand.

Edith € BenTheMan:
Man wird wenige Kandidaten finden, die eine so hohe Reputation im Fussball besitzen wie Reuter: Welt- und Europameister, Deutscher und Italienischer Meister (sowie Pokalsieger), Europapokale gesammelt. All dies trifft zwar bspw. auch auf Kohler zu, aber im Gegensatz zu diesem hat Reuter auch schon als Sportdirektor gute Arbeit auf einem der schwersten Arbeitsplätze im deutschen Profifussball geleistet.

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Zuletzt bearbeitet von Bruder Benni am 21. Jul 2009, 08:15, insgesamt 2-mal bearbeitet
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herr fröhn
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 08:12     Antworten mit Zitat Nach oben


Hm, insgeheim hatte ich ja auf Peter Sodann gehofft, der war ja auch frei. Reuter scheint mir aber zumindest nicht der schlechteste Ersatzkandiat zu sein. Mal sehen ob er in den Vorstand darf.

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NiC
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 08:20     Antworten mit Zitat Nach oben


BenTheMan hat am 21. Jul 2009 um 09:03 Uhr folgendes geschrieben:
Ohne Herrn Reuter näher beurteilen zu können, bin ich nur mittel- bis garnicht begeistert von dieser Personalie.

Was spricht eigentlich für ihn? Dass er Franke ist? Laughing
Was ist mit seiner Arbeit bei 1860 und warum ist er dort eigentlich gescheitert bzw. gegangen worden (neudeutsch: "einvernehmlich getrennt")?


Naja, demnach waere DB ja in Hamburg gescheitert, so "einvernehmlich getrennt". Und was sprach sonst noch fuer ihn? Wink

Was an dieser Personalie jetzt so hammerentscheidend ist darueber nicht fernmuendlich zu entscheiden erschliesst sich mir nicht vollkommen.

Edith meint zu erinnern, dass der Vorstandsposten (dieses Augenhoeheding) bei der aoMV verlautbart wurde?

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Sheijian
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 08:26     Antworten mit Zitat Nach oben


Wenn mich meine Erinnerung nicht allzu täuscht, ist Reuter bei 1860 nicht gescheitert sondern "entmachtet" und dann gegangen worden.

Anfang des Jahres ist bei 1860 ein neuer Geldgeber eingestiegen und dieser hat als Auflage für sein Engagement die Einsetzung von Mikki Stevic als Sportdirektor gefordert. Womit die klammen Löwen auch einverstanden waren.

Reuter sollte daraufhin mit weniger Kompetenzen als bisher als eine Art Zuarbeiter weiter in der Geschäftsführung arbeiten, hat dies aber abgelehnt und wurde daraufhin per sofort beurlaubt.
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BenTheMan
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 08:36     Antworten mit Zitat Nach oben


@ Bruder Benni
Mit Reputation meinte ich nicht die, die er sich auf dem Fußballplatz erworben hat (und die hat Stefan Reuter!), sondern im knallharten Business... Daher auch meine ernst gemeinte Frage, woran es bei 1860 gehapert hat?!

@ NiC
DB stand ich anfangs auch sehr skeptisch gegenüber und er hat mich positiv überrascht, ja ich vermisse ihn sogar Crying or Very sad Aber: letztendlich (ab hier wirds sehr subjektiv) ist er hier mit seiner "Er-oder-ich"-Konfrontation via AR gescheitert.
Das "Scheitern" beziehe ich nicht auf Didis grundsätzliche Arbeit und entschuldige mich ausdrücklich dafür, wenn es falsch rübergekommen sein sollte schalumeier

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Propagandaminister
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 10:33     Antworten mit Zitat Nach oben


BenTheMan hat am 21. Jul 2009 um 09:36 Uhr folgendes geschrieben:
@ Bruder Benni
Mit Reputation meinte ich nicht die, die er sich auf dem Fußballplatz erworben hat (und die hat Stefan Reuter!), sondern im knallharten Business... Daher auch meine ernst gemeinte Frage, woran es bei 1860 gehapert hat?!

[...]

An den ewigen Vorstandsquerelen und den mangelnden finanziellen Möglichkeiten bzw der allgemeinen schlechten Finanzlage des Vereins vermutlich.

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derimpilzwohnt
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 10:43     Antworten mit Zitat Nach oben


mmn spricht nicht wirklich viel für eine personalie reuter.
die tatsache dass ein regionaler-, sprachlicher- und eventuell auch ein mentalitätsbezug zu DB herzustellen ist aber, lässt mich bezgl. des vermeindlichen anforderungsprofils doch ins grübel kommen.

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derimpilzwohnt
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 10:47     Antworten mit Zitat Nach oben


Thread zu SR aus dem TM.de Forum:

http://www.transfermarkt.de/de/forum/19/tsv-1860-muenchen/thread/108038/anzeige.html

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Bruder Benni
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 11:01     Antworten mit Zitat Nach oben


derimpilzwohnt hat am 21. Jul 2009 um 10:43 Uhr folgendes geschrieben:
mmn spricht nicht wirklich viel für eine personalie reuter.
die tatsache dass ein regionaler-, sprachlicher- und eventuell auch ein mentalitätsbezug zu DB herzustellen ist aber, lässt mich bezgl. des vermeindlichen anforderungsprofils doch ins grübel kommen.


Ich verstehe den Beitrag nicht.
Eigentlich dürfte doch sowieso nichts, ausser den fussballerischen Meriten, oder seiner Zeit bei 1860 (die weder im positiven, noch im negativen mit einer eventuellen Amtszeit beim HSV vergleichbar wäre) für oder gegen den Kandidaten sprechen.
Es sei denn, man sitzt im Personalausschuss (btw.: Forum schliessen roterwutsmiley Wink )
Viel besser dürfte man doch aber auch keinen einzigen anderen Kandidaten beurteilen können, also spricht für keinen Kandidaten "wirklich viel"!?
Oder irre ich hier?

Naja, der zweite Teil ist wohl eher scherzhaft gemeint...

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BSHH
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 11:14     Antworten mit Zitat Nach oben


Sehr interessant fand ich die folgende Zusammenfassung der unter Reuter bei 1860 München getätigten Transfers in dem verlinkten transfermarkt-Thread. Der Nutzer hat anhand dieser Verpflichtungen übrigens Reuters Wirken im sportlichen Bereich negativ bewertet:
Zitat:
(...) Bierofka zurückzuholen war keine große Kunst. Auch die Verlängerungen von den Benders und Gebhart nicht.
Wen hat er noch geholt? Di Salvo, Berhalter, D.Schwarz, Kucukovic, Wolff, Pagenburg, Schroth... Wovon nur Berhalter 1 bis 1,5 Saison überzeugen konnte und Di Salvo mal 5 Spiele lang. Für Schroth kann er nix, gut. Gute Transfers waren Tschauner und Ghvinianidze und mit Abstrichen Thorandt und Beda. Sowie Bierofka und Lauth, die aber wie gesagt auch mit einem anderen Manager zu uns gekommen wären. Rösler, Aigner und Pourie hören sich zwar erstmal gut an, haben aber noch nichts gezeigt. (...)

Aus meiner Sicht sind das jeweils Spieler, deren Verpflichtung entweder wegen guter Leistungen in der Vergangenheit oder wegen Anzeichen von Talent nachvollziehbar waren. Angesichts der stark eingeschränkten Möglichkeiten bei den nahezu zahlungsunfähigen Münchnern erscheint mir diese Transferbilanz zumindest solide.

Eine Vorbereitung für seine Aufgabe beim HSV war 1860 München wohl kaum, aber Beiersdorfer und Hieronymus waren damals noch wesentlich unerfahrener. Insofern wäre Reuter m.E. jetzt keine offenkundig falsche Wahl, auch wenn ich sehr nicht ganz verstehe, wieso niemand zu Hoogma Kontakt aufgenommen hat.

Gruß,
BSHH

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derimpilzwohnt
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 11:40     Antworten mit Zitat Nach oben


Bruder Benni hat am 21. Jul 2009 um 11:01 Uhr folgendes geschrieben:

Naja, der zweite Teil ist wohl eher scherzhaft gemeint...

so ist es.

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Foo
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 12:32     Antworten mit Zitat Nach oben


BSHH hat am 21. Jul 2009 um 12:14 Uhr folgendes geschrieben:
Sehr interessant fand ich die folgende Zusammenfassung der unter Reuter bei 1860 München getätigten Transfers in dem verlinkten transfermarkt-Thread. Der Nutzer hat anhand dieser Verpflichtungen übrigens Reuters Wirken im sportlichen Bereich negativ bewertet:
Zitat:
(...) Bierofka zurückzuholen war keine große Kunst. Auch die Verlängerungen von den Benders und Gebhart nicht.
Wen hat er noch geholt? Di Salvo, Berhalter, D.Schwarz, Kucukovic, Wolff, Pagenburg, Schroth... Wovon nur Berhalter 1 bis 1,5 Saison überzeugen konnte und Di Salvo mal 5 Spiele lang. Für Schroth kann er nix, gut. Gute Transfers waren Tschauner und Ghvinianidze und mit Abstrichen Thorandt und Beda. Sowie Bierofka und Lauth, die aber wie gesagt auch mit einem anderen Manager zu uns gekommen wären. Rösler, Aigner und Pourie hören sich zwar erstmal gut an, haben aber noch nichts gezeigt. (...)

Aus meiner Sicht sind das jeweils Spieler, deren Verpflichtung entweder wegen guter Leistungen in der Vergangenheit oder wegen Anzeichen von Talent nachvollziehbar waren. Angesichts der stark eingeschränkten Möglichkeiten bei den nahezu zahlungsunfähigen Münchnern erscheint mir diese Transferbilanz zumindest solide.

Eine Vorbereitung für seine Aufgabe beim HSV war 1860 München wohl kaum, aber Beiersdorfer und Hieronymus waren damals noch wesentlich unerfahrener. Insofern wäre Reuter m.E. jetzt keine offenkundig falsche Wahl, auch wenn ich sehr nicht ganz verstehe, wieso niemand zu Hoogma Kontakt aufgenommen hat.

Gruß,
BSHH


In einer weiteren Statistik sieht man schön, dass 1860 in Reuters Zeit jährlich einen kleinen Millionengewinn in Sachen Transferbilanz erwirtschaftet hatte. Dies war wohl bilanziell notwendig, sodaß ich mich dir anschließe in der Auffassung, er habe zumindest solide die Aufgabe des Sportdirektors bekleidet.

Ob er mit ein bisschen mehr finanziellen Spielraum in der Lage sein würde, ebenso wie Dukaten-Didi Fussballer zu finden, die a.) konzeptionell hervorragend passen UND b.) ihren Marktwert beim HSV erheblich steigern, läßt sich daher von niemandem so recht beurteilen.

Dennoch bleibe ich bei Reuter skeptisch. Seine Haltung zur Allianz-Arena (Miete auf Teufel komm raus, keine Rückkehr ins Grünwalder Stadion) hat den Verein gefährdet. Seine blasse Aussendarstellung tut ein Übriges (ist Reuter der starke Sportdirektor, den Hoffmann sich wünscht?) und insbesondere seine Schwächen in der Vertragsgestaltung laste ich ihm an. Zu häufig hört man hier in München Kritik wegen der von ihm ausgehandelten Verträge; Talente seien zu kurz gebunden, keine Optionen für Vertragsverlängerungen vereinsseitig getroffen und die ganze Kaderplanung wenig homogen gewesen. Da müssten ggfs. klare Vorgaben von Hoffmann kommen, wie sich der HSV hier weiterhin aufstellen will.

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kHamsun
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 12:39     Antworten mit Zitat Nach oben



21.07.09
Becker: Reuter nicht Favorit auf Sportchefposten

[..] Der Personalausschuss des Aufsichtsrates soll sich mit dem 43-Jährigen weitgehend einig sein. Aufsichtsratschef Horst Becker dementierte das allerdings. «Das ist falsch. Wir haben noch nie einen Namen genannt», sagte Becker. «Es ist weder eine Entscheidung gefallen, noch sind die Gespräche beendet. Wir haben immer noch mehrere Kandidaten. Es wird noch einige Tage dauern.» [..] «Man wird immer wieder mit Clubs in Verbindung gebracht. Ich möchte das nicht kommentieren», sagte Reuter.
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 12:42     Antworten mit Zitat Nach oben


Foo hat am 21. Jul 2009 um 12:32 Uhr folgendes geschrieben:
(...)
Fussballer zu finden, die a.) konzeptionell hervorragend passen UND b.) ihren Marktwert beim HSV erheblich steigern,


Wirtschaftskrise = Freizeit auf Arbeit = Zeit für Klugscheissereien Wink

"Konzeptionell passen" ist das gleiche wie "Marktwert steigern". Dies wurde gerade auf der AOMV noch einmal bestätigt.
Das ganze Transferkonzept lässt sich auf einen Satz herunterbrechen: Spieler vor ihrem Leistungshöhepunkt verpflichten.

Ob Reuter dazu fähig ist, kann tatsächlich niemand beurteilen.

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E-Proll
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 13:52     Antworten mit Zitat Nach oben


Foo hat am 21. Jul 2009 um 12:32 Uhr folgendes geschrieben:

Dennoch bleibe ich bei Reuter skeptisch. Seine Haltung zur Allianz-Arena (Miete auf Teufel komm raus, keine Rückkehr ins Grünwalder Stadion) hat den Verein gefährdet. Seine blasse Aussendarstellung tut ein Übriges (ist Reuter der starke Sportdirektor, den Hoffmann sich wünscht?) und insbesondere seine Schwächen in der Vertragsgestaltung laste ich ihm an. Zu häufig hört man hier in München Kritik wegen der von ihm ausgehandelten Verträge; Talente seien zu kurz gebunden, keine Optionen für Vertragsverlängerungen vereinsseitig getroffen und die ganze Kaderplanung wenig homogen gewesen. Da müssten ggfs. klare Vorgaben von Hoffmann kommen, wie sich der HSV hier weiterhin aufstellen will.


Ach komm. Diese Grünwalder Straße. Ja gut, ich weiß, hört sich alles supertoll an. Aber schau Dir mal den Schnitt der Löwen in der Arena an, bedenke, dass die Plätze höherpreisig sind als an der Grünwalder Straße und weißt Du, was 60 alles hätte in die Grünwalder Straße stecken müssen? Eventuell hätte gerade der Umzug in die Grünwalder Straße den Fortbestand des Vereins gefährdet?

Ein Umzug in die Grünwalder Straße mag sich zwar unter dem Label „Gegen den modernen Fußball“ gut anhören, aber unterstellt man, dass dort nicht eine Blinse nach der anderen „am Ruder war“: Wenn das für 60 finanziell der richtige Weg wäre, dann wäre der Umzug wohl schon unter irgendeiner Führung praktiziert worden.

Blasse Außendarstellung mag sein. Kann ich nicht beurteilen, ist mir aber auch egal.

Bzgl. der ausgehandelten Verträge. Kann sein, vermag ich aus der Distanz nicht zu beurteilen. Ich denke, dass es generell für einen Zweitligamanager schwer sein dürfte, hoffnungsvolle Talente länger als 2 Jahre zu binden – gerade wenn der finanzielle Spielraum extrem gering ist und er dem Spieler nur seinen aktuellen Marktwert vergüten kann. Womit soll er diese dann noch langfristig locken, wenn der sportliche Aufstieg ausbleibt?
Das Argument „Du solltest erst einmal spielen“ motiviert doch maximal 2 Jahre. Und dann: einseitige Optionen für ein junges Talent auszuhandeln … welches Talent ist denn heutzutage so blöd. Man kann das ganze auch so drehen, dass Reuter offensichtlich auf die richtigen Jugendspieler gesetzt hat?

Die wenig homogene Kaderzusammenstellung mag stimmen, auch hier möchte ich mir kein Urteil erlauben. Ich möchte nur anmerken, dass am Rande der Insolvenz die Maxime bei der Kaderzusammenstellung natürlich eine andere sein wird, als bei einem langfristigerem Ansatz mit mehr finanziellem Spielraum. Eventuell musst Du am Rande der Insolvenz einfach alles nehmen, was Du irgendwie an Qualität zusammenbekommst.

Dies würde denn auch dagegen sprechen, Reuters Job bei 60 als „Erfahrungen sammeln“ zu werten. Bei uns soll er langfristig eine Mannschaft entwickeln. Bei den 60ern waren die Planungshorizenote vermutlich deutlich kürzer.
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PrivateParts
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 14:14     Antworten mit Zitat Nach oben


Soviel ich hier in HH mitbekommen habe, hatten die 60'er doch überhaupt keine andere Möglichkeit als die Allianz-Arena weiter zu mieten. Es gibt nun einmal langfristige Verträge mit den Bayern die damals gemacht wurden, als 60 aufgrund ihrer desolaten Finanzen aus der Arena GmbH aussteigen und sich von den Bayern auszahlen lassen musste.
Kalle Rummenigge wurde mal zitiert, dass er die 60'er auf keinen Fall aus dem Vertrag rauslassen wird, ausser sie zahlen den kompletten vereinbarten Betrag bis zum Ende des Mietvertrags (waren irgendwas so um 50 Mio, wenn ich mich richtig erinnere)...
Es wurde mehrfach berichtet, dass die 60'er nur durch eine Insolvenz aus diesen Verträgen kommen würden.

Zu behaupten, dass Reuter den Verein durch seine Haltung gefährdet hätte, ist eine Art der Rhetorik, die wir auch beim HSV aus bestimmten Kreisen kennen und imho schlichtweg falsch. Reuter ist nicht verantwortlich zu machen für die größenwahnsinnigen Pläne der 60'er, sich mit den Bayern gleichberechtigt an einer 340 Mio €-Arena zu beteiligen und die Folgen davon ( zum Vergleich : unser STadion hat 100 Mio gekostet, unser Umsatz war aber zu jeder Zeit, auch schon zur Bundesliga-Zeit der 60'er, immer mind. doppelt so hoch wie der der 60'er...).
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Foo
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 14:18     Antworten mit Zitat Nach oben


@E-Proll:

Es geht um das überraschende Angebot vom Wurst-Uli im Winter, die Löwen mehr oder weniger schmerzfrei aus dem bis 2025 laufenden Vertrag in der Allianz-Arena zu lassen. Da hat Reuter m.E. nicht alles dran gesetzt, diese einmalige Chance wahrzunehmen, natürlich muss sich aber auch die (damalige) Vereinsführung kritisch hinterfragen.

Für 1860, mit ca. 23.000 Zuschauern im Schnitt, ist der mit 5,3 Mio jährlich teure (plus Catering-Kosten von ca. 1 Mio pro Heimspiel !) Mietvertrag ein richtig dickes Minusgeschäft. Die Sanierung des Grünwalder Stadions soll angeblich ca. 20-25 Mio kosten, Kapazität dann ca. 20.000.

Aber diese strategische Frage ist nur ein Teil seines Wirkens gewesen, wichtiger sollte seine sportliche Arbeit gewesen sein. Und da gebe ich dir natürlich recht, sind die Bedingungen in der 2.Liga ungleich schwieriger. So richtig glänzen konnte wohl noch kein Sportdirektor in der zweiten Liga, meine ich. Höchstens Hoppenheim, aber das steht auf einem anderen Scheck, äh Blatt.

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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 19:06     Antworten mit Zitat Nach oben



21.07.09
HSV-Idol Uwe Seeler würde sich über eine Verpflichtung Reuters freuen. „Ich kenne Stefan sehr gut, aus seiner Zeit in der Nationalmannschaft, aber auch als Vereinsfunktionär. Er ist ein intelligenter Mann, dazu ein ehrlicher, sauberer Charakter. Die Entscheidung liegt bei den Verantwortlichen, aber wenn er sich für den Posten beworben hat, wird er motiviert sein, etwas zu erreichen“, sagte Seeler im Gespräch mit WELT ONLINE. Für Reuter spreche die „internationale Erfahrung“, auf der anderen Seite hat der Hamburger Ehrenbürger jedoch auch einen kleinen Makel erkannt – den fehlenden Bezug zum HSV: „Es kann nicht verkehrt sein, wenn man den Verein noch ein bisschen besser kennt.“
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E-Proll
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BeitragVerfasst am: 21. Jul 2009, 23:00     Antworten mit Zitat Nach oben


Foo hat am 21. Jul 2009 um 14:18 Uhr folgendes geschrieben:
@E-Proll:

Es geht um das überraschende Angebot vom Wurst-Uli im Winter, die Löwen mehr oder weniger schmerzfrei aus dem bis 2025 laufenden Vertrag in der Allianz-Arena zu lassen. Da hat Reuter m.E. nicht alles dran gesetzt, diese einmalige Chance wahrzunehmen, natürlich muss sich aber auch die (damalige) Vereinsführung kritisch hinterfragen.

Für 1860, mit ca. 23.000 Zuschauern im Schnitt, ist der mit 5,3 Mio jährlich teure (plus Catering-Kosten von ca. 1 Mio pro Heimspiel !) Mietvertrag ein richtig dickes Minusgeschäft. Die Sanierung des Grünwalder Stadions soll angeblich ca. 20-25 Mio kosten, Kapazität dann ca. 20.000.

Aber diese strategische Frage ist nur ein Teil seines Wirkens gewesen, wichtiger sollte seine sportliche Arbeit gewesen sein. Und da gebe ich dir natürlich recht, sind die Bedingungen in der 2.Liga ungleich schwieriger. So richtig glänzen konnte wohl noch kein Sportdirektor in der zweiten Liga, meine ich. Höchstens Hoppenheim, aber das steht auf einem anderen Scheck, äh Blatt.


Mir war die Ausstiegsoption nicht mehr präsent. Es wäre sicherlich sinnvoll gewesen, die Optionen auszuloten und das was Du über die Arena schreibst, spricht nicht wirklich für einen Verbleib der Löwen.

Andererseits ist Reuter nicht der einzige gewesen, der pro Arena entschieden hat. Da muss es doch noch ein anderes Kriterium als "Größenwahn" gegeben haben?!
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BeitragVerfasst am: 22. Jul 2009, 08:26     Antworten mit Zitat Nach oben


Zur Ausstiegsoption noch mal : Ich habe keine Ahnung, was der Uli da so dahergesagt hat, im Frühjahr war jedenfalls folgendes zu lesen und zu hören :

"...Doch der Vorstands-Boss macht klar: Das Angebot der Bayern steht! Rummenigge zur tz: „Ich muss offen und ehrlich sagen, dass es wie immer ist in einem Mietverhältnis: Wenn der Mieter aus einer Wohnung – oder in diesem Fall eben aus einem Stadion – ausziehen möchte und noch einen Vertrag mit einer Laufzeit von 16 Jahren hat: Wenn man gewillt ist, den dadurch entstehenden Schaden zu ersetzen, sind wir bereit, darüber zu diskutieren.“

Doch dieser „Schaden“, wie es Rummenigge nennt, ist beträchtlich. Denn von dem Ende 2008 geforderten Betrag wollen die Bayern auf keinen Fall abweichen. „Wenn 1860 natürlich glaubt, sie könnten ausziehen, ohne irgendwelche Dinge zu ersetzen, dann sind sie sehr naiv“, sagt Rummenigge deutlich. „Bei 16 Jahren liegt der Schaden für die Allianz-Arena-GmbH ganz emotionslos geschätzt im achtstelligen Bereich.“

Sprich: Die Löwen müssen mindestens zehn Millionen Euro berappen, wenn sie in absehbarer Zeit in ein neues Revier wechseln möchten. Was die Löwen jedoch tatsächlich planen, steht noch in den Sternen. Umbau des Grünwalder? Olympiastadion? Oder gar übergangsweise in den Generali Sportpark Unterhaching? „Wohin sie gehen, das ist eine Entscheidung, die 1860 fällen muss“, meint Rummenigge gleichgültig. Einen zusätzlichen Auszugs-Rabatt wird es für die Löwen aber auf keinen Fall geben."

http://www.merkur-online.de/sport/tsv-1860/mm-das-angebot-steht-106770.html

Es war also keinesfalls so, dass die Bayern den 60'ern 'mal eben so' angeboten hätten, doch einfach aus dem Mietverhältnis auszusteigen. Dafür wollten und wollen sie ordentlich Geld sehen, nur das 1860 dieses geld eben nicht hat.
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Foo
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BeitragVerfasst am: 22. Jul 2009, 08:42     Antworten mit Zitat Nach oben


@PP:

Wurst-Uli und Kalle der I. haben da andere Auffassungen. Kalle mimt den harten Jung, der knallhart jeden Cent des Vertrags eintreibt und im Staub der Münchner Prärie davonreitet, während Wurst-Uli seine soziale Aura zu pflegen sucht und Almosen an die armen Untergiesinger Löwen verteilen möchte.

Wer sich von beiden am Ende durchgesetzt hätte, ist jedoch müßig zu diskutieren. Vielleicht wäre der Franz noch mit einer überraschenden, dritten Idee aus dem Kitzbüheler Off gesprungen, wer weiß... Laughing

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BeitragVerfasst am: 22. Jul 2009, 08:52     Antworten mit Zitat Nach oben


Foo hat am 22. Jul 2009 um 08:42 Uhr folgendes geschrieben:
@PP:

Wurst-Uli und Kalle der I. haben da andere Auffassungen. Kalle mimt den harten Jung, der knallhart jeden Cent des Vertrags eintreibt und im Staub der Münchner Prärie davonreitet, während Wurst-Uli seine soziale Aura zu pflegen sucht und Almosen an die armen Untergiesinger Löwen verteilen möchte.

Wer sich von beiden am Ende durchgesetzt hätte, ist jedoch müßig zu diskutieren. Vielleicht wäre der Franz noch mit einer überraschenden, dritten Idee aus dem Kitzbüheler Off gesprungen, wer weiß... Laughing


Du glaubst doch nicht im Ernst, dass Hoeness den 60'ern Geschenke machen würde.

5-6 Mio Miete für das Stadion - dieses Geld müssten ja ansonsten die Bayern zuschiessen und das ist das Gehalt eines Spitzenspielers. Das geben die Bayern nicht mal eben so her, das ist doch völlig klar.
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Foo
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BeitragVerfasst am: 22. Jul 2009, 09:33     Antworten mit Zitat Nach oben


Doch, das glaube ich. Ehe die Sechzger durch diesen Mietvertrag in den Ruin getrieben worden wären, hätte sich Uli als strahlender Samariter präsentiert. Denn 1860 in Insolvenz hätte den Bayern nämlich auch den Ertrag von Null gebracht UND den Groll von 50% der Münchner.

Und verschenkt hätten die Bayern auch nichts, schließlich haben sie durch die Unfähigkeit der Sechzger bereits ordentlich Kasse gemacht: 100% der Stadion-Gesellschaft gehören nun Ihnen, ein Buchwert von 230 Millionen, erkauft für 11,5 Mio (10 Mio für 50% der Anteile an der Gesllschaft und 1,5 Mio für den Kauf der Rückkaufoption). Das ist ein Ertrag von über 100 Mio, zwar nuch in den Büchern, jedoch erhöht das natürlich hübsch die Kapitalisierung.

Mit diesen Zahlen in den Büchern kann man sehr wohl Weihnachtsmann spielen. Hat er ja bei Pauli auch gemacht.

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